Tagesbruchereignisse in NRW

News-Archiv: News vom 26.7.2012 - Arnsberg/Metropole Ruhr (idr). Das Risikomanagement zur Sicherung von alten Bergbau-Schächten gewinnt weiter an Bedeutung. Die Bezirkregierung Arnsberg meldet für das erste Halbjahr 2012 bereits 100 Tagesbrüche (die allerdings nicht alle Bergbau bedingt waren). Damit dürfte 2012 nach Auskunft der Verwaltung das Jahr mit der höchsten Anzahl von Tagesbruchereignissen in NRW seit 1986 werden.

Präventive Untersuchungs- und Sicherungsmaßnahmen für alte Schächte laufen derzeit schwerpunktmäßig in Bochum, Essen, Hattingen, Sprockhövel, Wetter und Witten. Die Projektgruppe des Risikomanagements befasst sich landesweit zurzeit mit rund 2.400 Schächten – davon etwa 1.800 im Ruhrrevier. Auch bei den bearbeiteten Tagesbrüchen liegt der Schwerpunkt im Ruhrgebiet.

Daneben hat die Bezirksregierung ein neues Online-Auskunftssystem geschaffen. "NRW von unten" liefert Grundstückseigentümern, Bauherrn, Architekten, Sachverständigen und Planungsträgern unter www.gdu.nrw.de wichtige Informationen über Gefährdungspotenziale.

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