Toleranz in der Region Rhein-Ruhr

News-Archiv: News vom 16.6.2010 - Düsseldorf/Essen (idr). Die Menschen im Ruhrgebiet sind gegenüber Migranten toleranter als in den Ballungsräumen Stuttgart und Rhein-Main. Das ist das Ergebnis des Integrationsbarometers für die Region Rhein-Ruhr, das der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) jetzt vorgestellt hat. Die Bevölkerung an Rhein und Ruhr erwartet demnach seltener von Zuwanderern, religiöse und kulturelle Lebensweisen aufzugeben. Das Zusammenleben in ethnisch gemischten Nachbarschaften wird in der Region Rhein-Ruhr dennoch als etwas schwieriger erlebt als in den beiden anderen Ballungsräumen. So halten in den Regionen Stuttgart und Rhein-Main 66,4 Prozent aller Befragten das nachbarschaftliche Zusammenleben für spannungsfrei, im Raum Rhein-Ruhr hingegen nur 62 Prozent. Für das Integrationsbarometer des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration wurden insgesamt zirka 5.600 Personen, darunter 1.880 in der Region Rhein-Ruhr, telefonisch zu ihren Einschätzungen und Erfahrungen mit der Integration von Zuwanderern befragt. Weitere Infos unter www.svr-migration.de/?page_id=25 Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration geht auf eine Initiative der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung zurück. Ihm gehören acht Stiftungen an.

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