50. Jahrestag des sogenannten Oberhausener Manifests

News-Archiv: News vom 22.3.2012 - Oberhausen (idr). Volles Programm bei den 58. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen: An sechs Festivaltagen (26. April bis 1. Mai) sind rund 470 kurze Produktionen aus knapp 50 Ländern zu sehen. Schwerpunkt des diesjährigen Film-Marathons ist der 50. Jahrestag des sogenannten Oberhausener Manifests. Rund um dieses Jubiläum zeigt das Festival unter dem Titel "Provokation der Wirklichkeit: Mavericks, Mouvements, Manifestos" in zwei Programmen 81 Arbeiten der Unterzeichner und ihres Umfelds.

Am 28. Februar 1962 gaben 26 Filmemacher anlässlich der "8. Westdeutschen Kurzfilmtage" Oberhausen unter dem Titel "Papas Kino ist tot" eine Erklärung ab, die den Anspruch der Kurzfilmregisseure untermauerte, einen neuen deutschen Spielfilm zu schaffen. Diese Erklärung wurde als "Oberhausener Manifest" bekannt. Weitere Sonderprogramme sind unter anderem den Künstlern und Filmemachern Roee Rosen (Israel), Ilppo Pohjola (Finnland), Vera Neubauer (Tschechien/Großbritannien) und Linda Christanell (Österreich) gewidmet. Daneben laufen 140 Beiträge in den fünf Wettbewerben der Kurzfilmtage.

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