Das WALDband wird geknüpf

News-Archiv: News vom 30.1.2017 - Oer-Erkenschwick (idr). Das WALDband wächst. Das Projekt, mit dem Freizeit-, Tourismus- und Umweltbildungsangebote im nördlichen Ruhrgebiet und im Münsterland verknüpft werden sollen, war eines der Kernthemen der Regionale 2016. Nun knüpft der Kreis Recklinghausen weiter an das WALDband an: Das Naturschutzgebiet Stimberghöhe des Regionalverbandes Ruhr (RVR) soll sich hier einfügen. Heute (30. Januar) fiel in Oer-Erkenschwick der Startschuss für das Naturschutzprojekt.

Mit dem Projekt "Stimberghöhe" bringt sich der Kreis Recklinghausen aktiv in die Entwicklung des Landschaftsraums zwischen Metropole Ruhr, Niederrhein und Münsterland ein. Mit einem Volumen von rund 430.000 Euro ist es die bisher größte geförderte Einzelmaßnahme im Kreis. Sie zeigt nicht, wie sonst üblich, das fertige Ergebnis einer Naturschutzmaßnahme, sondern die Entwicklung hin zu einer bedeutsamen Naturfläche in der ökologischen Balance des Gesamtraumes.

Von Beginn an können sich die Bürger beteiligen. Dazu wird es unter anderem Workshops, Mitmachangebote in der Pflege der Flächen und ein grünes Klassenzimmer für Schulkinder geben. Dabei will man auch neue Wege der Kommunikation gehen, beispielsweise mit QR-Codes. Beteiligt sind neben dem Kreis auch die Projektpartner des WALDbandes, der Regionalverband Ruhr (RVR), der Landesbetrieb Wald und Holz NRW und Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland sowie die Haard-Anrainer-Städte, die Bezirksregierung Münster und die REGIONALE Agentur 2016.

Martin Tönnes, stellvertretender RVR-Regionaldirektor: "RVR, Kreis, der Landesbetrieb Wald und Holz und der Verein Naturpark Hohe Mark Westmünsterland arbeiten hierbei Hand in Hand, um eine ökologische, soziale und ökonomische Zukunftsperspektive für den Naturpark Hohe Mark zu schaffen. Der Naturpark ist mit seiner einzigartigen Landschaft die grüne Brücke zwischen der industriellen Kulturlandschaft Ruhrgebiet und der Kulturlandschaft des Münsterlandes. Es ist der einzige Naturpark in Deutschland, der im Grunde in dem größten Ballungsraum des Landes liegt. Unser gemeinsames Ziel ist es, diesen Naturschatz für die Menschen, für die Umwelt und unsere gemeinsame Zukunft zu bewahren."

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