Schau "Gold und Blei

News-Archiv: News vom 19.6.2012 - Recklinghausen (idr). Nach anderthalbjähriger Umbauphase wird das Ikonen-Museum Recklinghausen am 23. Juni mit einer Sonderausstellung wiedereröffnet. Die Schau "Gold und Blei“ zeigt bis zum 21. Oktober "Byzantinische Kostbarkeiten aus dem Münsterland". Die rund 80 Exponate umfassen Münzen, Kreuze, Siegel und Öllampen für den liturgischen und täglichen Gebrauch.

In der Dauerausstellung werden erstmals herausragende Stücke aus jüngsten Schenkungen und Stiftungen präsentiert. Dazu zählen eine Ikone der "Gottesmutter von Vladimir" aus dem 15. Jahrhundert, Ikonen der Stiftung Idelberger sowie ausgewählte Metallikonen und -kreuze.

Das 1956 gegründete Ikonen-Museum Recklinghausen besitzt die bedeutendste Sammlung ostkirchlicher Kunst außerhalb der orthodoxen Länder. Im Zuge der Modernisierung erhielt das klassizistische Gebäude einen Anbau mit einer Goldfassade. 755.000 Euro kosteten die Umbaumaßnahmen.

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