Beratung gegen Rechtsextremismus

News-Archiv: News vom 13.3.2013 - Berlin/Schwerte (idr). Die mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Schwerte ist voraussichtlich für ein weiteres Jahr gesichert. Die Beratungsstelle gehört zu den insgesamt fünf mobilen Beratungen in NRW, die vom Bundesfamilienministerium über das Programm "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" unterstützt werden. Nun soll die Förderperiode zunächst bis Ende 2014 verlängert werden. "Es ist beabsichtigt, dass sich eine 2. Förderphase anschließt", heißt es aus dem Ministerium. Diese soll 2015 starten. Dann will die Bundesregierung auch die Länder und Kommunen in die Pflicht nehmen. Insgesamt will das Ministerium das Programm auch zukünftig mit rund 24 Millionen Euro ausstatten.

Seit 2008 ist die Schwerter Beratungsstelle Teil des landesweiten Netzwerkes der Mobilen Beratung in NRW. Sie recherchiert rassistische und rechtsextreme Vorfälle und Straftaten und informiert darüber. Sie berät Vereine, Verbände, kommunalpolitische Akteure und Einzelpersonen im Umgang mit Rechtextremismus. Bisher wurde die Beratungsstelle mit 45.000 Euro jährlich aus dem Bundesprogramm gefördert, in diesem Jahr kamen weitere 6.000 Euro hinzu. Die restlichen Kosten trägt die Evangelische Kirche von Westfalen. Infos unter www.gewaltakademie.de und www.mobile-beratung-nrw.de

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