Finanzwetten – kleiner Einsatz mit großem Gewinn

Die Pferderennbahn von Gelsenkirchen ist das Synonym für Wetten im Ruhrpott schlecht hin. Anhänger von Sportwetten im Fußballbereich können im Ruhrpott aus dem Vollen schöpfen. Schalke, Essen oder Bochum, um nur drei zu nennen, bieten jede Woche erneut Anlass, auf Hopp oder Topp zu setzen. Eine andere Form der Wetten sind Finanzwetten. Wer Aktien kauft, wettet nicht direkt darauf, dass die Kurse anziehen, hofft es jedoch inständig, sonst wäre sein Investment sinnlos gewesen.


Grafik Wer im Fußball klassische Wetten platziert, kann zumindest zwischen drei möglichen Pferderennen sind eine spannende Sache, Foto: pixabayErgebnissen wählen, Sieg, Remis oder Niederlage. Wer einen Tipp auf eine Niederlage abgibt, kann also auch bei mangelndem Erfolg einer Mannschaft noch Geld verdienen. Ähnlich verhält es sich mit Finanzwetten. Hier muss der Kurs eines Basiswertes nicht unbedingt steigen, damit ein Gewinn entsteht. Es gibt zwar kein Unentschieden, aber auch bei fallenden Kursen können die Trader Geld verdienen.

Der Trend entscheidet, nicht der Kurs

Nun kann man bei einer Sportwette auf das Ergebnis setzen, aber auch einfach nur auf den Spielausgang. Ähnlich verhält es sich mit den Börsen. Kauft ein Anleger Aktien, zielt er auf einen bestimmten Verkaufskurs ab, damit er einen Gewinn realisiert. Finanzwetten, die einfachste Variante stellen binäre Optionen dar, funktionieren ähnlich dem Tipp auf den Ausgang einer Sportpartie. Den Trader interessiert es nicht, wie der Kurs zum Verfallszeitpunkt seiner Wette lautet. Ihn interessiert nur, ob der Basiswert in die Richtung tendierte, die der Trader prognostizierte, sprich, ob der Kurs über oder unter dem Wert lag, den er bei Kauf der Option innehatte. Lag er mit seiner Prognose richtig, erzielt er eine bei Kauf der Option bereits feststehende Rendite im oberen zweistelligen Bereich. Wer mit Aktien handelt, benötigt, damit es rentabel wird, mindestens einen vierstelligen Betrag. Sportwetten können für deutlich weniger, ein paar Euro, abgeschlossen werden. Genauso verhält es sich auch mit Finanzwetten. Je nach Broker beträgt der Mindesteinsatz zwischen einem und 25 Euro, kein Vermögen. Wer vor Anpfiff auf den Ausgang einer Fußballpartie setzt, benötigt häufig eine Stunde und 45 Minuten Geduld, bevor er weiß, ob er gewonnen hat. Finanzwetten können über mehrere Wochen laufen, aber auch über weniger als 60 Sekunden. Hier weiß der Trader schneller als am Spielautomaten, ob er gewonnen hat. Der Großteil der Trader bevorzugt jedoch Optionslaufzeiten zwischen einer viertel Stunde und einer Stunde.

Die Voraussetzung

Wer im Bereich Sportwetten aktiv ist, benötigt ein Wettkonto bei einem Buchmacher. Gleiches gilt auch für Finanzwetten. Hier bieten spezielle Broker entsprechende Konten an. Die Kontoeröffnung ist auch nicht an große Summen gebunden. In den meisten Fällen reicht ein Betrag von 200 Euro aus, um aktiv zu werden. So, wie bei Sportwetten die unterschiedlichsten Sportarten für einen Tipp bereitstehen, so können Finanzwetten auf unterschiedliche Basiswerte geschlossen werden. Diese unterteilen sich in die Gruppen Aktien, Indizes, Währungspaare und Rohstoffe. Sport- und Finanzwetten haben aber noch mehr gemeinsam. Der beste Kenner eines Teams kann die Unwägbarkeiten am Spieltag nicht ausschließen, die immer wieder zu überraschenden Ergebnissen führen. Gleiches gilt auch für die Kursentwicklung. Eine Ad-hoc-Meldung ist ausreichend, und der Kursverlauf des Basiswertes nimmt eine ungeahnte Entwicklung. Details zum Thema Finanzwetten finden sich mit einer umfassenden Brokeranalyse auf der Seite www.finanzwetten.biz. Vielleicht sind Finanzwetten für den einen oder anderen eine interessante Ergänzung zu Sportwetten.

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