Reich in 60 Sekunden?

Wer möchte nicht in 60 Sekunden oder weniger eine Rendite von 60, 70 oder 90 Prozent erzielen? Anleger, die aktuell auf ihren Tagesgeldkonten in der Spitze 1,4 Prozent Zinsen pro Jahr erhalten, werden sich verwundert die Augen reiben und zu dem Schluss kommen, das könne nicht seriös sein. Der Handel mit binären Optionen gewinnt weltweit immer mehr Anhänger, die Umsätze steigen kontinuierlich.


Grafik Wer darauf spekuliert, in kürzester Zeit eine zweistellige Rendite zu erzielen, muss sich aber auch darüber im Klaren sein, dass ein solches Investment auch risikobehaftet ist. Die Begrenzung des Risikos liegt aber zu großen Teilen beim Anleger selbst.

Wie funktionieren binäre Optionen?

Einfach formuliert wettet der Anleger beim Reich in 60 Sekunden? Foto: pixabay, stevepbKauf einer solchen Option nicht auf den tatsächlichen künftigen Kurs des unterlegten Basiswertes, sondern nur darauf, ob dieser bis zum Verfallszeitpunkt steigen oder fallen wird. Das klingt ganz einfach, ist es aber nicht. Zum erfolgreichen Traden gehört, dass der Anleger das Kurschart des gewählten Basiswertes interpretieren kann und daraus die entsprechende Strategie wählt. Bei einer binären Option wird nicht der Basiswert selbst erworben, sondern ein abstraktes Recht daran. Damit fallen binäre Optionen in den Bereich der Derivate. Als Basiswerte stehen Aktien, Indizes, Währungspaare und Rohstoffe zur Verfügung. Die Laufzeit einer binären Option kann von unter einer Minute bis hin zu mehreren Wochen dauern. Der 60-Sekundenhandel ist dabei die Königsdisziplin. Auch wenn der Kurstrend eines Basiswertes eine eindeutige Richtung eingeschlagen hat, verläuft diese Linie nicht statisch, sondern in Zackenform. Die Kunst besteht nun darin, diese Kursausbrüche zum richtigen Zeitpunkt abzupassen, um die Option zu kaufen. Ausschlaggebend für eine Kursschwankung kann beispielsweise eine ad hoc Meldung einer Aktiengesellschaft oder eine Mitteilung des Zentralbankrates der EZB sein.

Ausbildung und Erfahrung vermindern das Verlustrisiko

Demokonten sind ein notwendiges Hilfsmittel, um sich in diesem Markt zurechtzufinden. Die meisten Anbieter stellen diese ihren Kunden, zumindest zeitlich begrenzt, kostenlos zur Verfügung. Für den 60-Sekundenhandel ist ein solches Konto als Trainingsgelände unabdingbar. Nicht alle Broker bieten jedoch diesen Ultrakurzzeithandel an. Bislang ist diese Möglichkeit des Tradens auf einige Dienstleister beschränkt. Details übern den 60-Sekundenhandel finden sich mehr zum Thema auf binaere-optionen.de. Verläuft der Trade im Geld, hat der Anleger eine zweistellige Rendite verdient. Läuft der Handel jedoch aus dem Geld, ist es eine Frage der Verlustabsicherung, wie hoch die Einbußen am Ende sein werden. Die Broker bieten jedoch zahlreiche Sicherungsmöglichkeiten an. Diese reichen von einer garantierten Rückzahlung des Einsatzes bis zu einer Höhe von 15Prozent über unterschiedliche Handelsvarianten. So kann die Option beispielsweise auf den nächsten Fälligkeitstermin hinaus verlängert werden. Will ein Anleger seine Gewinne vorzeitig sichern, um einen eventuellen Verlust zu vermeiden, kann der die Option vorzeitig mit einem gewissen Abschlag zurückverkaufen. Die Verlustabsicherungen variieren von Broker zu Broker, ein Vergleich stellt die Handelsmöglichkeiten der einzelnen Anbieter detailliert vor. In diesen Vergleichen finden sich auch Hinweise über die Höhe der Mindesteinlage auf das Handelskonto und die Anzahl der handelbaren Basiswerte. Anleger, die sich die Zeit nehmen, und sich auf dem Demokonto gründlich auf die ersten Trades, auch im 60-Sekundenhandel vorbereiten, werden innerhalb von 60 Sekunden zwar nicht reich, können sich aber über Renditen freuen, von denen die klassischen Aktienkäufer und Tagesgeldinvestoren nur träumen.

Foto: pixabay, stevepb

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