Stromtipps

Viele „Ruhrgebietler“ beschäftigen sich mindestens einmal im Jahr mit diesem leidlichen Thema, fragen sich, ob sie den Stromanbieter wechseln sollten und oftmals endet diese „Rätselei“ mit dem Entschluss es zu lassen, weil man in dem ganzen Tarifdschungel ja doch nicht durchblickt. Für alle die, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, gibt es in diesem Artikel interessante Infos und Tipps rund um das Thema „Strom“.


Grafik Ganz klar, jeder braucht Strom. Ob im Haushalt oder auf der Arbeit, Strom Kasten, pixabay: anaterate im Alltag sind wir auf elektronische Geräte und Licht angewiesen. Doch so selbstverständlich, wie wir den Stecker in die Steckdose stecken, so umständlich scheint es allerdings den richtigen Stromanbieter für seinen persönlichen Verbrauch zu finden. Allein in Bochum gibt es 106 Stromanbieter, die natürlich alle mit unterschiedlichsten Tarifen werben. Verständlich ist es da, wenn man lieber bei dem bleibt, was man gewohnt ist und keine Lust hat sich durch unzählige Angebote „zu wurschteln“. Im Jahre 2017 werden immer noch reichlich „Ruhrpottler“ von der sogenannten Grundversorgung mit Strom ausgestattet. Bei diesem handelt es sich um den Stromanbieter, der innerhalb der Kommune über den größten Kundenstamm verfügt. Das bedeutet auch, dass einige Menschen im Ruhrgebiet einen „Pflichttarif“ mit eher kurz ausfallender Kündigungsfrist und Gesamtlaufzeit bezahlen. Da diese Tarife oftmals ins Geld gehen, ist es immer sinnvoll zu vergleichen und zu einem günstigen Stromanbieter in der Stadt zu wechseln.

Geringer Aufwand hoher Gewinn

Durch den Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter ist es möglich, am Jahresende bis zu 720 Euro mehr auf dem Konto zu behalten. Hört sich doch nach einem gewinnbringenden Unterfangen an. So aufwendig, wie man sich das Vergleichen und Umsteigen auf einen anderen Anbieter vielleicht vorstellt, ist es auch gar nicht. Heutzutage gibt es, dank der nützlichen Erfindung des Internets, Portale, die „Suchfilter“ anbieten. Durch die Eingabe der jeweiligen Postleitzahl, des Stromverbrauchs und der Nutzung des Stroms (Privat o. Geschäftlich), kann man innerhalb weniger Minuten den günstigsten Anbieter herausfiltern. Diese geradezu bequeme Art und Weise, seinen Stromanbieter zu wechseln, findet man auch auf der Seite www.allaboutenergy.de. Dort kann man in nur drei einfachen Schritten einen günstigen Tarif finden, online einen Antrag stellen und der neue Stromanbieter kümmert sich dann um die Kündigung des alten Vertrags.

Grün, Grün, Grün ist all unsere Zukunft

Auch bei Strom kann und sollte die Umwelt nicht außen vor Strom Windräder, pixabay: chairawat gelassen werden. Regenerative Stromerzeugung im Ruhrgebiet basiert hauptsächlich auf der Windenergienutzung und verschiedenster Formen der Bioenergie. Auch große Stromkonzerne in NRW nehmen den Trend hin zu erneuerbaren Energiekonzepten wahr. Im Jahre 2013 machte der Ökostrom bereits mehr als ein Viertel vom Gesamtverbrauch aus. Wer diesen Prozess unterstützen möchte, kann mittlerweile viele Versorger finden, die Ökostromtarife oder ausschließlich Ökostrom anbieten. Diese Bewegung in Richtung „Grüne Zukunft“ zahlt sich im Endeffekt nicht nur für Ruhrgebietsbewohner aus.

Ist die Kaffeemaschine wirklich aus?!

Sie sind überall – Elektrogeräte, aber dass die Wahl, welche dieser hilfreichen Apparate man sich zulegt, auch einen großen Einfluss auf die Stromersparnisse haben kann, das bedenkt wohl kaum einer. Um den Verbrauch einer dieser Maschinen zu kontrollieren, kann man den „Verbrauchsrechner“ nutzen und staunen, wie viele Einheiten die teilweise doch so harmlos erscheinenden Dinger so verfeuern. Aber auch im Alltag kann man einiges einsparen, indem man die Geräte nicht im Stand-by-Modus belässt, sondern gleich den Stecker zieht. Das vermag vielleicht aufwendiger, als einfach nur den Knopf zu drücken, lohnt sich aber im Endeffekt, wenn man bedenkt, dass Fernseher und Co. Im Durchschnitt 72 Prozent des Stromverbrauchs im Privathaushalt ausmachen. Stromspar-Checks werden unter anderem auch von der Caritas angeboten, einkommensschwache Haushalte können diesen auch kostenfrei nutzen. Abschließend kann man sagen, dass es sich, angesichts der Strompreis-Erhöhung für Privathaushalte, welche in den letzten zehn Jahren um 50 Prozent gestiegen ist, in jedem Fall lohnt, sich mehr mit den unterschiedlichen Tarifen und Stromanbietern zu beschäftigen.

Fotos: pixabay

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