Vortrag über antike Wasserversorgung im Schiffshebewerk

Zu einem Lichtbildervortrag über die Wasserversorgung im antiken Rom lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in sein LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg ein. Am Dienstag, 14. August, um 19.30 Uhr referiert Dr. Klaus Grewe vom Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege in Bonn über die Techniken der Wasserversorgung im Imperium Romanum.


Waltrop (lwl). Es sind wahre Glanzleistungen, die von den römischen Ingenieuren geleistet wurden, um ihre Städte mit Der Pont du Gard in Südfrankreich ist eines der schönsten Beispiele für antiken Brückenbau in der Römerzeit. Foto: Klaus GreweTrinkwasser zu versorgen. Sichtbare Beispiele dafür sind ohne Frage die Brücken, auf denen in Höhen von bis zu 50 Metern die Aquädukte über Flusstäler geführt wurden.
In Leitungen mit bis zu 240 Kilometern Länge wurde das kostbare Nass aus den Quellgebieten zu den Bürgern gebracht. Berge und Täler waren zu umrunden oder zu durchqueren, so dass neben den berühmten Brücken auch Tunnelbauten und Druckleitungsstrecken bis heute erhalten blieben.

Der Vortrag zeigt die technischen Möglichkeiten der Antike anhand der schönsten Aquädukte im Imperium Romanum. Römische Talsperren, Quellfassungen, Flussableitungen, Druckleitungen aus Stein und Blei, Absetzbecken, Wasserverteiler und nicht zuletzt natürlich die Aquäduktbrücken aus allen Teilen des ehemaligen Römischen Reiches lassen ein Gesamtbild dieser imponierenden römischen Ingenieurleistungen entstehen.

"Wer sich für die Geschichte der Wasserversorgung oder die römische Geschichte überhaupt interessiert, darf diesen Vortrag nicht versäumen", so LWL- Museumsleiter Herbert Niewerth. Der Eintritt ist frei.

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