Art Hotel Tucholsky in Bochum

Das Mitten in der Bochumer Innenstadt gelegene Art Hotel Tucholsky bietet mit seinen individuell gestalteten Zimmern und angemessenen Preisen gute Übernachtungsmöglichkeiten für ihren Besuch im Ruhrgebiet.

Archiv: 17.10.2017 [ruhr-guide]Inmitten des Bochumer Bermudadreiecks war das Art Hotel Tucholsky Café Tucholsky schon immer für seine Andersartigkeit bekannt. Als Restaurant und Bar mit einer wunderschönen Art-Deco-Einrichtung ist es für viele bekannte Schauspieler eine Art zweites Zuhause und einer der Treffpunkte der Ruhrgebietsszene. Mit dem Art Hotel Tucholsky entstand eine der besten Übernachtungsmöglichkeiten inmitten des berühmt berüchtigten Bochumer Nachtlebens.

Alte Geschichte in neuem Look

Die Geschichte des Art Hotels Tucholsky reicht zurück ins Jahr 1955. Damals schuf der Architekt Heinrich Schmiedeknecht das ehemalige „Hotel Siebeck“, das später einmal das Art Hotel Tucholsky werden sollte. Im Dezember 1988 folgte dann das Café Tucholsky im Erdgeschoss des Gebäudes – mit großem Erfolg. Gleich nach Eröffnung des Cafés wurde es zu einem heiß begehrtem Treffpunkt für Kultur- und Kunstinteressierte aus der Region. Als Folge dessen wurden Kabarett-, Theater- und Literaturabende regelmäßig veranstaltet, durch die sich bald ein etablierter Kreis Gleichgesinnter bildete.

Als schließlich 1992 der ehemalige Hotelbesitzer das Gebäude zum Verkauf frei gab,Café Tucholsky nutzte man die Chance und eröffnete nur kurze Zeit später das Art Hotel Tucholsky als Zusammenschluss von Café, Hotel, Restaurant und Bar in künstlerischem Flair. Zur Jahrtausendwende wurden neue Räumlichkeiten eingerichtet, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Dabei folgte auch eine Tapas-Bar und ein weiteres Café, angelehnt an das Original Tucholsky T-Café genannt.

Kunst des Alltags

Das besondere des Art Hotels Tucholsky ist aber, neben dem vielfältigen Service und der außergewöhnlichen Entstehungsgeschichte, die Einrichtung, die dem Hotel seinen Namen gibt.

Die Räumlichkeiten sind in zwei Häuser geteilt. Das Haus V73 aus dem Ursprungsjahr 1993 wurde von dem regionalen Künstler Detlef Vorderbäumen mit 28 Gemälden eingerichtet, die auf 20 Zimmer und 4 Flure verteilt sind. Bezeichnend für Vorderbäumen ist eine detailreiche Formgestaltung ausgefallener Zeichensysteme, sowie die abstrakte Darstellung fantasievoller Landschaften.

Das 2003 eröffnete Haus K3 mit 17 Zimmern zeigt insgesamt 51 Devocollagen Vorderbäumens, dazu wurden Fenster und Glasbausteine zu Lichtobjekten umgewandelt. Sogar das Treppenhaus erfuhr eine künstlerische Umgestaltung und ergänzt so die allgemeine Atmosphäre passend.

Mehr als nur ein Hotel

Aber eine reine Übernachtungsmöglichkeit ist das Art Hotel Tucholsky wahrlich nicht, vielmehr der Ausdruck eines Lebensstils. Jedes Zimmer wurde mit klassischem und modernem Design individuell ausgestattet, was von der Möblierung über die Farbgebung der Räume bis zur Kunst an den Wänden reicht. Natürlich sind alle Zimmer mit Kabelfernsehen, Telefon mit Anrufbeantworter, Fax und PC-Anschluss, Schreibtisch und Dusche/WC ausgestattet. Einzelzimmer gibt es schon ab 68 € pro Nacht.

Das Café Tucholsky bietet rund um die Uhr einen umfassenden Service mit Frühstück, Mittagstisch und ganztägig geöffneter Bistroküche an. Besonders die Weinkarte lädt mit ihren 35 offenen Weinen zu einem Besuch inmitten der Bochumer Innenstadt ein.

Art Hotel Tucholsky

Cafe Tucholsky
Viktoriastraße 73
D-44787 Bochum
Telefon: 0234 964360
E-Mail: info@cafe-tucholsky.de
www.cafe-tucholsky.de

art Hotel Gastronomie GmbH

Viktoriastrasse 63
44787 Bochum
Telefon: 0234 5306670
E-Mail: info@cafe-tucholsky.de

Fotos: Sascha Kreklau, Sebastian Drolshagen

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