Ferienhäuser als Kapitalanlage? Eine gute Idee!

Wer mit dem Gedanken spielt, ein Ferienhaus als Kapitalanlage zu nutzen, sollte diesen Schritt erst einmal überdenken und abwägen. Was Sie über Ferienhäuser als Kapitalanlage wissen sollten, lesen Sie hier.


Grafik Noch vor wenigen Ferienhäuser als Kapitalanlage, Foto: pixabay, psaudioJahren dienten Ferienhäuser eher dazu, sich selbst einen Herzenswunsch zu erfüllen. Wer Geld auf der hohen Kante hatte, gönnte sich ein Ferienhaus an einem schönen Ort und verbrachte dort nicht nur den Sommer- oder Winterurlaub, sondern auch mehrere Wochenende während des Jahres: zum Entspannen und Kraft tanken. Heute jedoch haben sich Ferienhäuer als Kapitalanlage durchgesetzt. Doch wo soll das Ferienhaus stehen? Meist hängt die Entscheidung des Standorts nicht nur von persönlichen Vorlieben ab, sondern auch vom Kaufpreis. So boomen momentan Ferienhäuser an der Nord- und Ostsee. Auf Sylt werden momentan Ferienhäuser mit einem Quadratmeterpreis von mehr als 15.000 Euro angeboten. Zum Vergleich: Im Allgäu beispielsweise bekommen Sie den Quadratmeter schon ab 3.000 Euro.

Beliebte Regionen für Ferienhäuser: Küstenregionen, Bodensee und Bayerischer Wald

Die Kaufpreise für Ferienhäuser steigen in jenen Regionen, wo die Deutschen am liebsten urlauben, stark an. Die Gründe liegen auf der Hand. Nicht mehr nur für den Eigengebrauch, sondern als langfristige und durchaus lukrative Kapitalanlage werden Ferienhäuser erworben. Seit der Euro-Krise und weiteren Schwankungen auf dem internationalen Geldmarkt gilt die Anlage in Immobilien als recht sicher. Verbraucher setzen alles daran, ihr Geld gewinnbringend einzusetzen. Und bei den sehr niedrigen Zinsen momentan ist der Kauf eines Ferienhauses eine sehr gute Wahl – vor allem dann, wenn es eine gute Lage hat und leicht vermietet werden kann. Doch nicht nur die Lage ist ein ausschlaggebendes Kaufkriterium, sondern auch der Zustand des Hauses. Sind in unmittelbarer Zukunft große Renovierungsarbeiten fällig, schrecken viele Interessenten vor einem Kauf zurück. Gefragte Gebiete sind an den Küsten der Nord- und Ostsee, am Bodensee, im Bayerischen Wald und in den Alpen.

Auslastung des Ferienhauses entscheidend: Vermietungen mehr als 17 Wochen/Jahr

Auch die Ausstattung des Ferienhauses sollte stimmen. Urlauber legen Wert auf Komfort und Luxus während ihres Urlaubs und sind gerne dafür bereit, dafür tiefer in die Taschen zu greifen. So sind Objekte mit direktem Blick in die Berge oder zum Meer eine beliebte Kapitalanlage, deren Mehrpreis sich schon nach wenigen Jahren rechnet. Pauschal gilt folgende Rechnung: Ist das Ferienhaus mehr als 17 Wochen im Jahr vermietet, reichen die Einnahmen normalerweise zur Tilgung des Kredits und zum Unterhalt aus. Die Urlauber wünschen genau jene Annehmlichkeiten wie zu Hause: einen Parkplatz am Haus, großzügig geschnittene Zimmer und einen großen Garten. Wenn dann noch eine Sauna, ein Whirlpool oder ein Outdoor-Pool integriert ist, funkeln die Augen.

Eine Kapitalanlage lohnt sich, denn Ferienhäuser in guter Lage mit überdurchschnittlicher Ausstattung sind meist deutlich länger als 17 Wochen pro Jahr vermietet. Große Gewinne lassen sich erzielen. Und auch selbst können Anleger ihren Urlaub im eigenen Ferienhaus verbringen: unbeschwert, günstig und flexibel.

Foto: pixabay, psaudio

Empfehlungen