Das Safariland Stukenbrock. Fotomotiv: Safariland Stukenbrock

Das Safariland Stukenbrock im Herzen Deutschlands

Seit den 1960er Jahren gehört das Safariland Stukenbrock zu einem der besten Safariparks in ganz Deutschland. Die Entwicklung des Parks im ostwestfälischen NRW ist bemerkenswert, und sorgt auch heute noch mit seinen abwechslungsreichen Angeboten für Herzklopfen bei Jung und Alt. Karusselspaß und weiße Löwen!

Ein Junge schaut aus einem Auto auf die Wildtiere im Safariland. Fotomotiv: Safariland Stukenbrock
Das Safariland Stukenbrock im ostwestfälischen NRW. Fotomotiv: Safariland Stukenbrock

[ruhr-guide] Das Safariland Stukenbrock ist ein Ort voller Erlebnisse, der einen Urlaub direkt vor der Haustür bietet. Von Ende März bis November haben die Besucher*innen die Möglichkeit, die unterschiedlich vielen Attraktionen und Live-Shows auszuprobieren und einen ereignisreichen Tag oder sogar einen Urlaub mit der ganzen Familie zu verbringen. Von Safari-Touren über Achterbahnen und Wasserbahnen bis hin zu einem Indoor-Spielplatz ist für jeden etwas dabei.

Die Geschichte des Parks

Das Safariland Stukenbrock wurde am 15. Juli 1969 eröffnet und ist seitdem sehr erfolgreich. Mit der Eröffnung des Safarilands konnten die Besucher nun ganz einfach selber eine Safari-Tour in ihrem eigenen PKW machen, und das in Deutschland. Das Safariland in Holte-Stukenbrock beheimatete von Beginn an viele Wildtiere und über die Jahre hinweg wurden es noch immer mehr. Heute kann man im Safariland unterschiedliche Tiere wie Geparden, Giraffen, Kängurus, Zebras usw. aus der Nähe betrachten. Sogar die weltberühmten weißen Löwen und weißen Tiger von Siegfried und Roy sind hier zu Hause.

In den Jahren nach 1969 gab es unzählige Verbesserungen, die den Park zu dem machten, den wir heute kennen. Über die Jahre hinweg wurden neue Attraktionen im Park eingeweiht. Von neuen Tieren für die Safariwelt und Shows, bis hin zu Fahrgeschäften. Folgend wurde dann im Jahr 1972 der Affen-Express eröffnet. Dies ist eine kleine Eisenbahn die mit einem Gitter verriegelt ist, und dabei langsam eine Strecke fährt, bei der man die Affen füttern kann, die auf den Zug aufspringen. Zwei Jahre später in 1974 wurde die Westernstadt eröffnet. In dieser fand auch die Western-Show statt, die zur ersten Show des Safariparks gehörte. Darauf folgend wurde dann der Park mit vielen anderen tollen Show-Angeboten erweitert.

Im Jahr 1979 kam dann die Wendung, denn da wurde der Park von einem Zoo-Park langsam zu einem Freizeitpark. Mitte der 80iger gab es auch einen Schicksalsschlag der den Park trübte: Im Jahr 1984 starb der Gründer des Safariparks, Robert Wurms. Sein Sohn Fritz Wurms übernahm daraufhin die Leitung des Parks. In den 90iger Jahren wurde der Park dann unter der Geschäftsführung von Fritz Wurms international, und es kam zur Eröffnung des Kongo-Rivers, einer Wildwasserbahn die damals die schnellste und höchste in ganz Europa war.

2019 wurde das 50-jährige Jubiläum gefeiert und der Safaripark in Safariland umbenannt. Des Weiteren gab es zusätzlich noch zwei Neueröffnungen, die vom Indoor-Spielpark „Kattas Welt“ und dem Erlebnisresort. Fritz Wurms verstarb 2019. Elisabeth Wurms wurde zur Geschäftsführerin.

Die verschiedenen Attraktionen im Safariland

Das Safariland bietet mehr als 30 verschiedene Attraktionen und Live-Shows. Ob es eine nostalgische Karussellfahrt mit der Marienkäferbahn für die jüngsten Gäste ist, oder ein Adrenalin-Kick mit der Wildwasserbahn oder der Flying Oil Pump für die Größeren, hier kann jeder was erleben. Ob nass oder schnell oder wild, das Safariland hat für alle etwas.

Der Park bietet natürlich nicht nur Aktivitäten für draußen an, sondern stellt auch einen großen Indoor-Abenteuer-Spielpark „Kattas Welt“ zur Verfügung. Mit einer Größe von etwa 1000 m² für ein um so besseres Spielparadies, der das Herz aller Kinder höher schlagen lässt. Hier können die Kids alles tun – ob toben, klettern oder sogar in den Dschungel gehen. Da sind die Grenzen offen, egal wie man sich entscheidet.

Zudem bietet der Park auch regelmäßige Live-Shows an, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Drei mal am Tag zaubern die Mitarbeiter*innen des Parks eine grandiose Aufführung. Ob lustige oder tierische Shows, dass hängt davon ab wohin man geht, anschauen lohnt sich immer.

Des Weiteren gibt es noch einen Selfie-Platz, der einen absolut umhaut. Das Safariland bietet an, Fotos mit einem echten weißen Tiger zu machen, der dann im Hintergrund ist. Dies wird dann später ein schönes Erinnerungsstück an das Safariland.

Die Safari Tour

In dem Wildlife-Zoo des Safarilands gibt es viele wilde Tiere die ohne Zaun und Gitter leben, was dem Park ein echtes authentisches Afrika-Safari-Feeling liefert. Über 600 Tiere kann man in dem Safariland erleben.

Zunächst kann man die Löwen, Tiger, Zebras und viele andere Tiere entweder selber aus dem eigenen Auto anschauen, oder eine Fahrt mit dem Safaribus buchen, den das Safariland für seine Besucher*innen zur Verfügung stellt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, eine VIP-Safari mit einem echten Ranger zu machen.

Die VIP-Safari unterscheidet sich zu den eigenen Touren. Mit einem Ranger entdeckt man die Tiere im Safariland-VIP-Van offroad, also nicht auf den normalen Straßen des Safari-Geländes, sondern selbst ausgewählten vom Ranger. Deswegen gelangt man sogar noch näher an die Tiere, als wenn man selber die Tour machen würde. Zudem erhält man auch Informationen aus bester Hand, von jemandem der sich super auskennt. Aber das ist nicht alles, denn nachdem die Tour mit dem Auto fertig ist, kann man sich noch zu Fuß begebend das riesige Gepardenfreigehege anschauen. Ebenso kann man sich auch die Tempel der Berberaffen oder das Areal für weiße Löwen anschauen, denn diese gehören zu einem der Highlights von diesem Park.

Des Weiteren gibt es noch einen Streichelzoo für die ganz Kleinen, in dem man Westafrikanische Zwergziegen und Kamerunschafe streicheln und auch füttern darf. Dies ist aber nur mit einer speziellen Futtermischung aus dem Park erlaubt. Das Füttern mit eigenen Lebensmitteln ist untersagt.

Kinder streicheln ein Wildtier aus dem Auto heraus. Fotomotiv: Safariland Stukenbrock
Lerne die Tiere im Safariland kennen. Fotomotiv: Safariland Stukenbrock

Werde Patentante-/ Onkel von einem Tier deiner Wahl  

Im Safariland gibt es jetzt auch die Möglichkeit, von einem Tier seiner Wahl ein Tierpate zu werden. Wenn man sich dafür entscheidet, wird es eine symbolische Zusammenarbeit zwischen dem Paten und dem Safariland geben. Ab 12,50 Euro im Monat kann man schon im Safariland Tierpate werden.

Die monatlichen Beträge die man zahlt, werden in die Haltungskosten für das jeweilige Tier das man sich ausgesucht hat, investiert. Futter und Pflege gehören zu den Haltungskosten. Eine Partnerschaft verläuft in der Regel zwölf Monate ab dem Ausstellungsdatum. Man kann die Patenschaft natürlich auch auf mehrere Jahre verlängern.

Vom Park werden dem Paten kleine „Präsente“ ausgestellt, die aber von Tier zu Tier welches man „adoptiert“, variieren. Man erhält eine Urkunde, damit man auch beweisen kann, dass man eine Patentante/- Onkel von einem Tier geworden ist. Zusätzlich gibt es kostenlosen Eintritt für den Park. Bei größeren Tieren bekommt der Pate zusätzlich eine VIP-Safari-Tour geschenkt oder eine Übernachtung im Erlebnisresort.

Wichtig zu wissen, falls man sich mit einer Patenschaft auseinandersetzen möchte ist, dass man rechtlich keine anderen Verpflichtungen für dieses Tier hat. Dies bedeutet aber auch, dass man keine persönlichen extra Rechte hat. Das Tier gehört immer noch zum Safariland und nicht dem Paten. Zudem ist das Safariland ein zertifizierter Zoo und geht nach den EU-Richtlinien vor. Denn gerade weil die Tiere das Zentrum des Parks, das Herzstück sind, möchte man das Wohl der Tiere so gut es geht schützen. Und das hat der Park getan und konnte dafür sorgen, dass die fast ausgestorbenen Arten vom weißen Tiger und Löwen immer noch erhalten sind.

Übernachtung bei den Tieren

Seit 2019 gibt es die Möglichkeit, nun den Tieren noch etwas näher zu sein als sonst. Denn im neuen Erlebnisresort haben sie jetzt noch mehr Safarifeeling als jemals. Neben den Tieren schlafen und aufwachen, dass kann man jetzt auch mitten in Deutschland.

Safari-Mobilheim-Lodges oder aber auch Safari-Zelt-Lodges, das ist komplett dem Besucher überlassen, je nachdem wie nah man an den Tieren schlafen möchte. Eins ist sicher, egal was sie wählen, beide Unterkünfte bieten einen hohen Komfort und eine hochwertige Ausstattung, und das im Afrika-Glamping-Stil. Abends beim Sonnenuntergang können sie dann die Geparden fauchen hören, und am morgen werden sie von den Löwen für den Tag geweckt. Aber nicht nur das, denn selbst auf ihrem morgendlichem Spaziergang können sie einige Tiere beobachten, wie z.B die weißen Tiger und die Erdmännchen.

Die Unterkunftsarten variieren in den Größen und Kapazitäten. 48 Zelte oder Lodges stellt der Park für einen angenehmen Urlaub im Safariland zur Verfügung. Die Lodges können für bis 4 oder bis 6 Personen gemietet werden. Zudem sind die Lodges auf Anfrage auch Barrierefrei und es kann eine Rollstuhlrampe angebracht werden.

Die perfekte Erholung

Das Familienrestaurant „Kattagaskar“ im Safariland ist täglich ab 11:30 Uhr geöffnet. Das Gastronomische Angebot ist vielfältig, und es gibt für jeden Hunger etwas. Des weiteren kann der Besucher auch die Pizzeria, den Grill, den Biergarten, einen Safari-Store oder ganz einfach den Imbiss „Massai-Grill“ besuchen. Oder man relaxed in der neuen „Boardwalk“ Erlebnis-Bar bei einer spektakulären Sicht auf die Steppe. Die Kinder vergnügen sich unterdessen auf der Hüpfburg.

Ein Blick auf die Lodges im Safariland Stukenbrock. Fotomotiv: Safariland Stukenbrock
Erholung im Safariland Stukenbrock in einer Lodge. Fotomotiv: Safariland Stukenbrock

Die Saison im Safariland

Die Saison im Safariland beginnt Ende März und endet im November. Sie sollten sich frühzeitig Tickets besorgen, es kann auch schon mal recht voll werden. Die Infos zu den Öffnungszeiten und Preisen finden Sie hier. Das Safariland bietet Action und Spannung, Wildlife und Erholung für die ganze Familie.


Safariland Stukenbrock

33758 Schloß Holte-Stukenbrock
Mittweg 16

Weitere Informationen: https://safariland-stukenbrock.de/index.htm

Fotomotive: Safariland Stukenbrock

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