Hattingen neu entdecken - in sechs Sprachen

Bald kann man Hattingen in sechs verschiedenen Sprachen bewundern. Um mehr Schwung in die Stadteführung zu bringen und neuen Menschen die Attraktivität der Stadt Hattingen und seine tollen Kulturangebote zu zeigen, gibt es jetzt an zwei Sonntagen die Stadteführung in sechs verschiedenen Sprachen. So das sich alle, die es wollen über Hattingen informieren können. Man hat sechs Gastführer gefunden, die sich bereit erklärt haben, in ihrer Muttersprache, die Besonderheit der Stadt Hattingen empathisch zu vermitteln

Gastführer, Foto:LWL [ruhr-guide] Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet in Kooperation mit dem Förderverein des Industriemuseums Heinrichshütte unter dem Thema „Hattingen neu entdecken" am Sonntag den 26. September und den 3. Oktober etwas ganz Bemerkenswertes an. Im Zuge der Woche der Vielfalt des Ennepe-Ruhr-Kreises, schuf der Anbieter „Hattingen zu Fuß“ eine ganz einzigartige Stadtrundführung. Insgesamt wird die Führung nämlich in sechs Sprachen durchgeführt werden. Unterstützt wird das Ganze von der Initiative „Partnerschaft für Demokratie“. Es wurden sechs Hattinger und Hattingerinnen darin ausgebildet, Gäste in Arabisch, Portugiesisch, Russisch, Niederländisch, Türkisch und Spanisch durch Hattingen und die Heinrichshütte zu führen. Es wurde intensiv nach Menschen gesucht, die alle diese Sprachen repräsentieren können. Man entschied sich dann für Ridha Abidi,, Frank Quante, Zoya Meyer, Yalcin Dogru, Maria Fernanda Johannes und Thomas Vaneman.

Kulturelle Vielfalt in Hattingen

Die Stadt Hattingen hat so viele verschiedene Kulturereignisse und Angebote, die sie an mehr Leute vermitteln möchte. Unter anderem die Altstadt und acht Museen. Da kam man auf die Idee, eine anderer Art von Stadtführung anzubieten um die Vielfalt der Stadt besser zu betonen. Es gibt in Hattingen nur Stadtführungen in Deutsch oder Englisch. Für diese neue Art der Stadteführung wurden extra neue Rundgänge geplant, die auf die Fragen und Interessen der Gäste eingehen soll. Fragen wie: „Was ist an der Heinrichshütte besonders interessant - die Technik, die Arbeitsbedingungen, die (Migrations-)Biografien einzelner Arbeiter:innen, der Arbeitskampf und der Strukturwandel oder die wiederkehrende Natur?“, „Welche Geschichten über Hattingen sollten ihrer Meinung nach unbedingt erzählt, welche Orte besucht werden?“ oder „Welche Bezüge gibt es zu den eigenen Herkunftsländern bzw. denen von Eltern oder Großeltern?“ sollen beantwortet werden, generell soll der eigene Blickwinkel in den Mittelpunkt der Führung rücken.

Kulturangebot sogar kostenlos

Am 26. September eröffnet die Führung der Leiter des LWL-Industriemuseums Henrichshütte, Robert Laube und am 3. Oktober wird sogar der Bürgermeister der Stadt Hattingen, Dirk Glase, die Führung einleiten. Noch eine Besonderheit hier ist, dass dieses Angebot komplett kostenlos ist. Auch eine Anmeldung ist nicht nötig. Man muss lediglich darauf achten, dass die 3G Regeln gelten. Zu guter Letzt, sollte man zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein, um die Führung in der Sprache seiner Wahl mit machen zu können.

Hattingen neu entdecken
Stadt- und Museumsführungen in verschiedenen Sprachen
26.9. | LWL-Industriemuseum Henrichshütte | Treffpunkt: Foyer
03.10. | Hattinger Altstadt | Treffpunkt: Stadtmodell auf dem Untermarkt
Sprache und Beginn jeweils:

14 Uhr: Arabisch und Niederländisch
15 Uhr: Türkisch und Russisch
16 Uhr: Spanisch und Portugiesisch

Foto: LWL