Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein

Das Werksschwimmbad im Kunstwerk wird pünktlich zu den Sommerferien geöffnet. Aus zwei Überseecontainern zusammengeschweißt, wo vor einigen Jahren noch Kohle zu Koks gebacken wurde, steht heute das Werksschwimmbad auf der Zeche Zollverein. Eine ungewöhnliche Location in toller Kulisse! Also, dann ab ins kühle Nass! Das Werksschwimmbad kann in der Saison 2021 endlich wieder öffnen!

Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein, Foto: © Jochen Tack / Stiftung Zollverein [ruhr-guide] Man darf hoffen, dass zur Eröffnung 2021 das Wetter mitspielt und das Werksschwimmbad an der Kokerei auf der Zeche Zollverein auch in dieser Saison den Besuchern so viel Freude bereitet, wie in den letzen Jahren. Vom 03. Juli bis 22. August heißt es dann endlich wieder: Ab in den Container! Das Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein ist wirklich eine Oase in einem längst ausgestorbenen Land der Maschinen.

Corona-Regeln im Werksschwimmbad

Aktuell ermöglichen die Corona-Regeln einen verantwortungsvollen Betrieb mit 20 Personen gleichzeitig. Es wird jeden Tag drei Schwimmzeiten geben, bei denen jeweils die ersten 20 Gäste eingelassen werden. Verlässt ein Gast den Bereich vor Ende der Schwimmzeit, kann ein anderer nachrücken. Reservierungen sind nicht möglich. Vor Ort werden die Kontaktdaten der Gäste erfasst.

Die Schwimmzeiten sind täglich von 12 Uhr bis 14 Uhr, 15 Uhr bis 17 Uhr und 18 Uhr bis 20 Uhr geplant. Montags bis donnerstags hat die Stiftung Zollverein für die erste Schwimmzeit Kooperationen mit Initiativen aus dem Quartier geschlossen und bietet Gruppen aus der Nachbarschaft einen Besuch an. Das erste Zeitfenster entfällt an diesen Tagen daher für Individualgäste. Bei Interesse an dem Modell, können sich Träger der Kinder- und Jugendhilfe unter info@zollverein.de melden.

Kultige Atmosphäre im Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein

Entstanden ist das Werksschwimmbad auf Zollverein im Rahmen des Kunstprojekts "Zeitgenössische Kunst und Kritik" im Jahr 2001 und symbolisiert den Strukturwandel des Ruhrgebiets. Die Frankfurter Künstler Dirk PaschkeDas Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein ist eigentlich ein Kunstprojekt, Foto: Jochen Tack/Stiftung Zollverein und Daniel Milohnic schweißten für ihr Projekt zwei Überseecontainer zu einem großen Pool zusammen. Das Kunstwerk mit deutlichem Mehrwert ruht innerhalb eines Holzgestells, das zugleich auch die Liegefläche bietet. Seit Jahren eine willkommene Abwechslung auf dem Industriegelände, die von jungen und älteren Besuchern gern genutzt wird. Auch ein Bademeister sorgt im Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein dafür, dass die Besucher entspannt baden können. Eine weitere Besonderheit ist, dass in die Wände der beiden Container unterhalb der Wasseroberfläche Löcher gefräst wurden, so dass die Badegäste hinaus und andere Besucher in das Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein hinein schauen können.

Echt typisch Ruhrpott

Die etwas andere Art von Freibad inmitten der rost- und stahlfarbenen Industriekulisse ist ein absolutes Ausflugshighlight im Ruhrgebiet. Direkt neben dem Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein kann man sich nach ausgiebigem Herumtollen mit leckeren Salaten und allerlei anderen kulinarischen Feinheiten stärken. Das Café und Restaurant „die kokerei“ bietet einen fantastischen Ausblick auf die massive Koksanlage und macht die Kaffeepause unvergesslich. Berüchtigt und äußerst schmackhaft ist der traditionelle Bergmannsteller als Mittagsessen, sowieso die frischen Waffeln und Kuchen.

Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein

Samstag, 03. Juli, bis Sonntag, 22. August
täglich 12 Uhr – 20 Uhr mit drei Schwimmzeiten
Der Eintritt ist frei.

Achtung: Das 2,40 Meter tiefe Becken ist nur für Schwimmerinnen und Schwimmer geeignet, ein Schwimmmeister ist vor Ort. Nichtschwimmer dürfen leider nicht ins Becken, auch nicht mit Schwimmhilfen.

Café / Restaurant "Die Kokerei"
Fr - So: 12 - 18 Uhr

Stand: Juli 2021
Alle Angaben ohne Gewähr

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Fotos: © Jochen Tack / Stiftung Zollverein