Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein

Das Werksschwimmbad im Kunstwerk wird pünktlich zu den Sommerferien geöffnet. Aus zwei Überseecontainern zusammen geschweißt, wo vor einigen Jahren noch Kohle zu Koks gebacken wurde, steht heute das Werksschwimmbad auf der Zeche Zollverein. Eine ungewöhnliche Location in toller Kulisse! Also, dann ab ins kühle Nass!!

Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein, Foto: © Jochen Tack / Stiftung Zollverein [ruhr-guide] Man darf hoffen, dass zur Eröffnung 2019 das Wetter mitspielt und das Werksschwimmbad an der Kokerei auf der Zeche Zollverein auch in dieser Saison den Besuchern so viel Freude bereitet, wie in den letzen Jahren. Vom 13.07. bis zum 01.09.2019 heißt es dann endlich wieder: Ab in den Container! Das Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein ist wirklich eine Oase in einem längst ausgestorbenen Land der Maschinen.

Open-Air-Kino am Werksschwimmbad

In den Sommerferien verwandelt sich das Areal am Werksschwimmbad auf der Kokerei Zollverein wieder in ein Freiluftkino: Ab dem 18. Juli werden an sechs Abenden – jeweils donnerstags – direkt unter der historischen Druckmaschine Kinofilme gezeigt. An den Kinoabenden ist das Werksschwimmbad bis 20 Uhr geöffnet, Snacks und Getränke werden vor Ort angeboten. Die Vorstellungen finden auch bei Regen statt und beginnen um 20.30 Uhr. Tickets kosten 10 €, ermäßigt 7 €.

18. Juli: James Bond – Feuerball

25. Juli: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

1. August: Flammendes Inferno

8. August: Harry Potter und der Feuerkelch

15. August: No way out – Gegen die Flammen

22. August: Die Feuerzangenbowle

Kultige Atmosphäre im Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein

Entstanden ist das Werksschwimmbad auf Zollverein im Rahmen des Kunstprojekts "Zeitgenössische Kunst und Kritik" im Jahr 2001 und symbolisiert den Strukturwandel des Ruhrgebiets. Die Frankfurter Künstler Dirk PaschkeDas Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein ist eigentlich ein Kunstprojekt, Foto: Jochen Tack/Stiftung Zollverein und Daniel Milohnic schweißten für ihr Projekt zwei Überseecontainer zu einem großen Pool zusammen. Das Kunstwerk mit deutlichem Mehrwert ruht innerhalb eines Holzgestells, das zugleich auch die Liegefläche bietet. Seit Jahren eine willkommene Abwechslung auf dem Industriegelände, die von jungen und älteren Besuchern gern genutzt wird. Auch ein Bademeister sorgt im Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein dafür, dass die Besucher entspannt baden können. Eine weitere Besonderheit ist, dass in die Wände der beiden Container unterhalb der Wasseroberfläche Löcher gefräst wurden, so dass die Badegäste hinaus und andere Besucher in das Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein hinein schauen können.

Echt typisch Ruhrpott

Die etwas andere Art von Freibad inmitten der rost- und stahlfarbenen Industriekulisse ist ein absolutes Ausflugshighlight im Ruhrgebiet. Direkt neben dem Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein kann man sich nach ausgiebigem Herumtollen mit leckeren Salaten und allerlei anderen kulinarischen Feinheiten stärken. Das Café und Restaurant „die kokerei“ bietet einen fantastischen Ausblick auf die massive Koksanlage und macht die Kaffeepause unvergersslich. Berüchtigt und äußerst schmackhaft ist der traditionelle Bergmannsteller als Mittagsessen, sowieso die frischen Waffeln und Kuchen. Oder doch lieber die klassischen Butterzeit? Dann ab zum Bistro "Butterzeit" auf Schacht XII! Hier wird im Bergmannsstil gespeist, als die erschöfpten Bergleute eine kurze Jause eingelegt haben - Eintopf, Snacks und belegte Brote oder Kaffee und Kuchen.

Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein

13.07. bis zum 01.09.2019
täglich (bei gutem Wetter) von 12.00 bis 20.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Café / Restaurant "Die Kokerei"
Di. bis Fr.: 12-18 Uhr
Sa. bis So: 12-20 Uhr
sowie auf Anfrage

Informationen: Tel. 0201-246810 oder www.zollverein.de

Stand: Juli 2019
Alle Angaben ohne Gewähr

(de)

Fotos: © Jochen Tack / Stiftung Zollverein

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