Ritter, Ruinen und Romantik – Wanderungen zu Schlössern und Burgen im Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet ist eine historisch bedeutsame Region, die sich seit vielen Jahrhunderten entwickelt. Einiges aus der Vergangenheit ist jedoch noch erhalten und wird in dem Buch „Ritter, Ruinen und Romantik – Wanderungen zu Schlössern und Burgen im Ruhrgebiet“, das von der Journalistin Nikola Hollmann und der Filmemacherin Andrea Slavik geschrieben wurde und im Klartext Verlag erschienen ist, unter die Lupe genommen. Sie nehmen uns mit in die Welt des Mittelalters – und noch weiter zurück. Der ruhr-guide verlost 3 Exemplare!


[ruhr-guide] Nikola Hollmann und Andrea Slavik stellen uns Cover mit Wasserburg Foto: Klartext Verlag13 Touren im ganzen Ruhrgebiet vor, auf denen sich allerhand historische Bauwerke befinden, darunter vor allem Schlösser und Burgen. Sie erklären den historischen Hintergrund der zahlreichen Gebäude und Denkmäler. Zu jeder Tour gibt es eine ausführliche Wegbeschreibung und weitere Angaben wie die Dauer der Wanderung, die Länge in Kilometern, die Anreise zum Start bzw. Ziel und die Beschreibung der Wegbeschaffenheit. Außerdem gibt es je Tour eine Karte, auf der der Weg, die Zwischenziele, Sehenswürdigkeiten, Naturerlebnisse und Gastronomie verzeichnet sind. Auch schreiben die Autorinnen, was an der Tour besonders ist, z.B. dass sie für Familien besonders geeignet ist, weil es Spielplätze auf dem Weg gibt.

Das Schloss, das ein Kloster war: Schloss Cappenberg

Eines der Schlösser wird in KapitelHaus Goldschmieding mit Rasen Foto: Klartext Verlag sieben des Buches beschrieben: Auf einer dreistündigen Wanderung durch den Cappenberger Wald bei Lünen kann das Museum im Cappenberger Schloss besichtigt werden. Dieses war fast 700 Jahre lang ein Kloster, nachdem der Adelige Gottfried von Cappenberg 1121 seinem weltlichen Besitz entsagte und aus dem Schloss ein Kloster machte. 500 Jahre später, im dreißigjährigen Krieg, wurde es teilweise zerstört und im Stil des Barock neu aufgebaut. 1803, mit der Säkularisierung, ging es wieder in adeligen Besitz über. All diese Informationen stellen Hollmann und Slavik bereit, um die Lesenden für das Gebäude zu interessieren. Sie beschreiben daraufhin weitere Ziele auf der Route, wie die Stiftskirche St. Johannes und den Wasserturm.

Die Urgeschichte im Museum von Schloss Werdringen

Die neunte Tour behandelt ein weiteres Schloss, In den Ruinen von Haus Weitmar Foto: Klartext Verlagdas heute ein Museum beinhaltet, nämlich das Schloss Werdringen in Herdecke. Hier kann man nicht nur die Geschichte des Schlosses ab dem 13. Jahrhundert erkunden, sondern auch das Museum für Ur- und Frühgeschichte, welches unter anderem Knochenreste beherbergt, die 10.700 Jahre alt sind. Auch Werkzeuge der Neandertaler und Jäger aus der Steinzeit können hier besichtigt werden, zusammen mit pflanzlichen und tierischen Überresten aus der Urzeit. Das Schloss hatte außerdem einen romantischen Schlossgarten, der heute noch zu erahnen ist mit seinen vielen Tier- und Pflanzenarten. Auf dieser Tour liegt auch der Kaisberg, an dessen Fuß sich die das Schloss befindet.

Fazit
„Ritter, Ruinen und Romantik – Wanderungen zu Schlössern und Burgen im Ruhrgebiet“ vom Klartext Verlag ist ein interessanter Reiseführer für Geschichtsbegeisterte. Das Ruhrgebiet hat eine lange Geschichte, die mit diesem Buch sehr gut erforscht werden kann, wobei die Naturerlebnisse nie zu kurz kommen.

Verlosung

Der ruhr-guide verlost drei Exemplare von „Ritter, Ruinen und Romantik – Wanderungen zu Schlössern und Burgen im Ruhrgebiet“. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, schicken Sie uns eine Mail mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift und dem Betreff „Ritter, Ruinen und Romantik" an gewinnen@ruhr-guide.de. Der Einsendeschluss ist der 29.09.2022. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen viel Glück!

Ritter, Ruinen und Romantik – Wanderungen zu Schlössern und Burgen im Ruhrgebiet

Veröffentlicht: 30.06.2022
Seitenzahl: 160
Produkt: Broschur
Illustration: zahlr. farb. Abb.
ISBN: 978-3-8375-2464-2
Preis: 18,95€
Klartext Verlag
Autor:innen: Nikola Hollmann und Andrea Slavik

Fotos: Klartext Verlag