Robin Hood kommt: Im MKK wird das Mittelalter lebendig

Früher hat er uns in der Kindheit begleitet und mit seiner Geschichte begeistert. Nun ist der abenteuerlustige, mutige und tollkühne Bogenschütze Robin Hood mit seinen Freunden zurück – und zwar in Dortmund! Im Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund gibt es ab dem 1. September viele Abenteuer und Geschichten zu entdecken.

Armbrustschießen, Foto: Domenic Jan Geis [ruhr-guide] Tauchen Sie mit der ganzen Familie ein in die großen Abenteuer des berühmten Robin Hood. Neben den altbekannten Plätzen wie dem Sherwood Forest, Nottingham Castle, dem Marktplatz von Nottingham und dem Kloster von St. Mary’s, gibt es viele Originalobjekte und Kulissen, die dazu einladen, die Welt des Robin Hood zu erkunden. Auf rund 1.000 Quadratmetern werden die Schauplätze detailgetreu aufgebaut und für den Besucher auch begehbar sein. Das ist jedoch nicht alles, denn neben Robin Hood geht es vor allem darum, einen Einblick in den Alltag im Mittelalter zu erlangen. Die Ausstellung richtet sich an Kinder ab fünf Jahren, Familien, aber natürlich auch für alle Robin Hood-Fans jeglichen Alters. Sie wurde vom Jungen Museum des Historischen Museums in Speyer speziell dafür entworfen, dass keiner sich ausgeschlossen fühlt und jeder dazu die Möglichkeit hat alles einmal auszuprobieren und somit die Legende nachspüren zu können.

Bogenschießen, Rebell sein oder eine Burg stürmen

Es wäre keine echte Mittelalter-Erfahrung ohne die Möglichkeit für die Besucher*innen die Geschichte nachspielen zu können. Von Bogenschießen, wofür eine zehn Meter lange Bogenschieß-Anlage aufgestellt wurde, bis hin zu Ritterverkleidungen oder anderen Gewändern ist alles mit dabei. Wer aber lieber in die Rolle der Rebellen schlüpfen möchte oder aber den geheimnisvollen Wald erkunden und die Burg stürmen ist auch herzlich willkommen. Mittelalter Robin Hood, Illustration: Michael Rüppel für das Historisches Museum der Pfalz Mehr als 20 Mitmach-Stationen laden dazu ein, Spannendes zu erleben und das Mittelalterleben hautnah zu sehen und zu spüren. Mit diesen Möglichkeiten lässt sich ganz einfach der Alltag einer Familie im Mittelalter nachempfinden und den großen Abstand zwischen Arm und Reich erleben. Vom Bauernhaus bis in prachtvolle Schlafgemächer - einen größeren Unterschied wird es wohl kaum geben. Ebenfalls gibt es spannende Entdeckungen und viele bunte Bastelprogramme, die den Familientag zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Originale werden Dortmund begeistern

Viele Exponate in dieser Ausstellung sind Originale aus genau dieser Zeit. Mit mehr als 150 Fundstücken wird das Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund vom 1. September bis zum 19. April 2020 bestückt. Durch diese und zahlreiche Rekonstruktionen, die den Originalen mit nichts nachstehen, schafft es das Museum die Besucher*innen auf eine Zeitreise in das 15. und sogar bis hin zum 12. Jahrhundert zu führen. Die Objekte der Familienausstellung stammen aus der Sammlung des Museums für Kunst und Kulturgeschichte und den Fundmagazinen der Dortmunder Bodendenkmalpflege.

Familienausstellung Robin Hood

Vom 01.09.2019 bis zum 19.04.2020

Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Hansastr. 3
44137 Dortmund
Telefon: 0231 50-25522
Fax: 0231 50-25511
E-Mail: mkk@stadtdo.de

Öffnungszeiten
Di, Mi, Sa, So 11.00–18.00 Uhr
Do, Fr 11.00–20.00 Uhr
Mo geschlossen

Eintrittspreise (Sonderausstellung):
Erwachsene: 6 € , erm. 3 €,
8-17 Jahre 2,50 €
Familien (zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern): 12 €

Anmeldungen für Führungen, Workshops und Geburtstage jetzt schon möglich
Zu dieser Ausstellung bietet das Museum für Kunst und Kulturgeschichte Führungen, Workshops und Geburtstage an, die bereits schon buchbar sind. Besonders für Schulklassen und Kindertagesstätten lohnt sich das vorzeitige buchen, da die DEW21 PIDO Club den ersten 30 Gruppen einen Besuch der Ausstellung sponsert. Die Workshops bestehen aus einer 45-minütigen Führung und einem genauso langen praktischen Teil. Buchungen und weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0231/ 50-26028 oder per Email.

Foto 1: Domenic Jan Geis
Illustration: Michael Rüppel für das Historisches Museum der Pfalz

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