Tipps, um das Ruhrgebiet mit der Familie zu erobern

Aktuell ist die Urlaubsplanung für 2021 kein leichtes Unterfangen, denn vieles scheint mit Blick auf das Coronavirus unsicher. Ähnlich wie im vergangenen Jahr auch gibt es bereits jetzt den Tipp, den Urlaub besser zuhause oder zumindest in Deutschland zu verbringen. Inwiefern sich das Ruhrgebiet für einen Urlaub mit Familie eignen kann, verrät dieser Beitrag.

Das Ruhrgebiet hält nicht weniger Attraktionen für Touristen bereit wie Ziele in der Ferne. Und auch wenn aktuell noch ungewiss ist, wie der Urlaub 2021 aussehen kann, so spricht vieles für eine Reise ins Ruhrgebiet. Foto: pixabay.com © MichaelGaida Das geht durchaus, denn im Ruhrgebiet gibt es zahlreiche Optionen, um das Ruhrgebiet quasi vorab im Lockdown zu erleben. Wer ohnehin im Ruhrgebiet lebt, findet online zahlreiche Tipps, was selbst in Zeiten des Lockdowns geöffnet hat und zur aktiven Freizeitgestaltung einlädt. Alle anderen können auch aus der Ferne die Region digital kennenlernen.

Vorbereitungen treffen – im Lockdown!?

• Das „nordwärts“-Malbuch ermöglicht es Kindern, das Ruhrgebiet quasi im Lockdown zu erkunden. Im Fokus der aktuellsten Ausgabe stehen die nördlichen Stadtteile Dortmunds. Die Idee dahinter: Das Malbuch könnte dann als Anreiz für einen Besuch im Ruhrgebiet fungieren – um nach dem Lockdown das zu erleben, was im Malbuch spielerisch erkundet wurde.

• Auch die Museen im Ruhrgebiet machen bereits im Lockdown neugierig auf das, was es im Ruhrgebiet zu erkunden gibt. Im LWL-Archäologiemuseum in Herne werden Online-Führungen für Schulklassen angeboten, die die Kinder in die Steinzeit entführen. Online-Führungen bei YouTube sowie eine App schüren die Neugier der kleinen Entdecker, die dann im besten Fall nach dem Lockdown das Museum selbst besuchen und die Steinzeit „in Farbe“ erleben können.

Schon mal Geoaching probiert? Die Outdooraktivität lässt sich deutschlandweit "üben" – und natürlich auch im Urlaub im Ruhrgebiet. Foto: pixabay.com © RoonZ-nl • Absolut im Trend liegt das Ruhrgebiet auch mit dem Angebot, per Geocaching erkundet zu werden. Auch hier gilt: Alle, die aus der Region kommen, haben bereits jetzt die Chance, auf die virtuelle Schnitzeljagd zu gehen. Wer nicht im Ruhrgebiet lebt und das Geocaching-Abenteuer von zuhause aus testen möchte, findet unter www.geocaching.com diverse Routenvorschläge für ganz Deutschland und kann die virtuelle Schnitzeljagd so im besten Fall vor der Haustür testen.

Eine Unterkunft im Zentrum bietet viele Vorteile. Familien könnten beispielsweise ohne Auto anreisen und im B&B in Bahnhofnähe übernachten. Foto: pixabay.com © MichaelGaida

Unterkünfte im Ruhrgebiet. Hier genießen Familien vollste Flexibilität

Eine flexible Tagesgestaltung ist für Familien auf Erkundungstour sehr wichtig. Gerade deswegen zieht es viele Familien in Ferienwohnungen oder auf den Campingplatz. Diese Optionen gibt es auch im Ruhrgebiet. Während Ferienwohnungen buchstäblich überall „verstreut“ sind, liegen Campingplätze meist naturnäher, wie beispielsweise entlang der Ruhr.

Das Pendant dazu sind zentrumsnah gelegene Hotels. Die beliebte Hotelkette B&B hat beispielsweise gleich an mehreren Stellen im Stadtgebiet von Düsseldorf Hotels mit günstigen Angeboten – einmal in Flughafennähe, einmal in der Düsseldorfer Innenstadt, im Süden der Stadt, nahe dem Hauptbahnhof und in Ratingen. Der genaue Standort lässt sich auf einer Karte unter https://www.hotel-bb.com/de/stadt/hotels-duesseldorf ablesen. Je nach Hotel überzeugt nicht nur der zentrale Standort, der Familien sogar ohne eigenes Auto anreisen lässt, wenn sie beispielsweise das Hotel in Bahnhofnähe wählen. Auch ein Frühstücksangebot und die Option, das Haustier mitzubringen, kann für Familien eine entscheidendes Kriterium sein. Alternativ bieten die meisten B&B-Hotels hoteleigene Parkplätze, einen Online-Check-in sowie flexible Stornobedingungen, die trotz der Ungewissheit dieser Zeit bereits heute eine Buchung möglich machen. Weitere Hotels der Kette befinden sich in Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Krefeld, Mönchengladbach, Mülheim an der Ruhr, Münster, Neuss, Oberhausen und Wuppertal.

Das Ruhrgebiet erlaubt viele Formen der Outdoor-Aktivität – wie hier das Radfahren im Nordsternpark in Gelsenkirchen. Foto: pixabay.com © Joergelman

Abenteuer im Freien werden wohl am ehesten möglich sein

Wer sich in diesem besonderen Jahr auf einen Urlaub in Deutschland vorbereiten möchte, tut gut daran, Aktivitäten im Freien auszuwählen, denn diese werden sicherlich als erstes wieder möglich sein. Die folgende Liste zeigt ein paar hilfreiche Tipps und Links dazu:

• Radfahren geht immer und gerade im Ruhrgebiet gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Touren mit dem Rad zu fahren – je nach dem individuellen Trainingsstand. Wer bereits im Vorfeld online stöbern will findet unter www.ruhr-tourismus.de den Link zur radtourenplanen.ruhr-App. Der Vorteil: Die Routen können im Vorfeld konzipiert werden und landen dann auf dem Smartphone. So geht’s per Drahtesel mit der ganzen Familie durchs Ruhrgebiet.

• Wer das Ruhrgebiet auf Industrie und Städte reduziert, der verkennt die regionale Lage, denn das Ruhrgebiet lässt sich auch gut wandernd erkunden. Die Touren können sowohl durchs Grüne führen als auch zu den Sehenswürdigkeiten der Region führen. Familien mit kleineren Kindern können ihre Wanderroute so gestalten, dass sie Waldspielplätze und Streichelzoos beinhaltet. Doch auch Street Art und Kunstwerke in der Natur lassen sich im Zuge einer Wanderung im Ruhrgebiet erleben. Besonders beliebt ist bei vielen die Route Industriekultur, der man ausgestattet mit der Karte oder mit einer entsprechenden App durchs Ruhrgebiet folgen kann.

Abbildung 1: pixabay.com © MichaelGaida (CC0 Public Domain)
Abbildung 2: pixabay.com © RoonZ-nl (CC0 Public Domain)
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Abbildung 4: pixabay.com © Joergelman (CC0 Public Domain)