RAG-Stiftung für Ewigkeitsaufgaben des deutschen Steinkohlenbergbaus

News-Archiv: News vom 7.6.2018 - Essen (idr). Anfang 2019 kommt die RAG-Stiftung erstmals für die Ewigkeitsaufgaben des deutschen Steinkohlenbergbaus auf. Für die Aufgabe sei sie gut gerüstet, gab die Stiftung bei ihrer heutigen Pressekonferenz am neuen Verwaltungssitz auf dem Essener Welterbe Zollverein bekannt. Die benötigten Erträge werden aus dem mehr als 17 Milliarden Euro umfassenden Vermögen generiert. Das Ergebnis der Stiftung erreichte 2017 mit 430 Millionen Euro (Vorjahr: 393 Millionen Euro) einen Rekordwert und lag weit über den für die Ewigkeitsaufgaben erwarteten Ausgaben von jährlich rund 220 Millionen Euro. Die Rückstellung für Ewigkeitslasten, denen das Ergebnis zugeführt wird, summierte sich somit zum Jahresende 2017 auf 5,27 Milliarden Euro. Größte Einnahmequelle ist weiterhin die Beteiligung an der Evonik Industries AG. Gleichzeitig setzt die RAG-Stiftung ihren Weg der Diversifizierung ihrer Kapitalanlage fort.

2018 setzt die Stiftung für die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Kultur insgesamt 16,5 Millionen Euro ein. Auch in der Flüchtlingshilfe ist sie weiterhin aktiv. Die 2016 gestartete Initiative "Glückauf Zukunft!" anlässlich des Auslaufens des deutschen Steinkohlenbergbaus geht in diesem Jahr auf die Zielgerade. Zu den Programmhöhepunkten zählen Bürgerfeste unter dem Motto "Danke Kumpel" sowie die zentrale Abschiedsveranstaltung des Bergbaus auf dem Bergwerk Prosper Haniel im Dezember 2018.
Infos: www.rag-stiftung.de und www.glueckauf-zukunft.de

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