Per Augmented Reality ungeahnte An- und Einsichten

Gelsenkirchen (idr). Die kinetische Sammlung des Kunstmuseums Gelsenkirchen ist jetzt auch virtuell erlebbar. Eine eigens für Gelsenkrichen entwickelte App gewährt Kunstfreunden per Augmented Reality ungeahnte An- und Einsichten. So erschließen sich auch die ausgetüftelten Mechanismen der beweglichen Objekte. Die virtuellen Modelle können auf den im Museum ausgegebenen Tablets in alle Richtungen gedreht, herangezoomt, wie mit einem Röntgengerät durchleuchtet und von allen Seiten betrachtet werden. Eine VR-Brille ist dafür nicht erforderlich. Die App soll den Museumsbesuch erweitern und zum Verständnis der Werke beitragen.

Die Audio-Erklärungen übernimmt Schauspieler Peter Lohmeyer (u.a. „Das Wunder von Bern“) – und man kann auch ihn dabei als 3-D-Figur auf dem Tablet sehen. Außerdem gibt es eine Erklärung der Werke von einer Gebärdendolmetscherin, die man bei Bedarf einfach anklicken kann. Nach Angaben des Museums ist die App in dieser Form in Deutschland bisher einzigartig.

Die Gelsenkirchener Sammlung zählt zu den größten Sammlungen kinetischer Kunst in Europa. Bislang wurden 15 der 80 Werke der kinetischen Sammlung eingescannt, fünf davon sind bereits per App abrufbar.

Infos unter www.gelsenkirchen.de/Kinetikapp

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