Verschiedenes Gemüse ist schön angerichtet. Foto: pixabay falconp4

Neujahresvorsätze im Ruhrgebiet – endlich Fit mit diesen Tipps

Ein neues Jahr hat begonnen und eine Menge Neujahresvorsätze stehen jetzt schon auf der Kippe. Ob Sport, Ernährung oder das Weiterbilden, viele Vorsätze werden innerhalb der ersten zwei Monate des neuen Jahres gebrochen. Das ist nicht das Ziel eines solchen Vorsatzes. Doch wie kann man sich im Ruhrgebiet besser an das Vorgenommene halten?

Blaue Fitnessgeräte liegen auf einem Tisch. Foto: pixabay stevepb
Fit und gesund ins neue Jahr: so gelingt es. Foto: pixbay stevepb

[ruhr-guide] Man kennt es: ein neues Jahr hat begonnen und man nimmt sich vor, sich gesünder zu ernähren, mehr Sport zu machen, weniger am Handy zu hängen, mal endlich vernünftig aufzuräumen, mit dem Rauchen aufzuhören und weniger Alkohol zu trinken. Doch wie schafft man es, auch nach mehr als zwei Wochen, noch seine Vorsätze einzuhalten?

Mehr Sport – Fit sein im Ruhrgebiet

Falls man sich vorgenommen hat, mehr Sport zu treiben, so lässt sich das im Ruhrgebiet sehr gut umsetzen. Man kann sich einem der unzähligen Sportvereine, die das Revier zu bieten hat, anschließen. Sei es ganz klassisch im Fußball, Tanzen oder Turnen oder etwas ausgefallener mit Kanu fahren oder Fechten. Auch zahlreiche Kampfsportvereine sind hier ansässig, von Taekwondo über Karate bis hin zu einer der einzigen Wrestlingschulen Deutschlands.

Oder man schließt sich einem der vielen Lauftreffs an, die durch die Parks und Grünanlagen des Ruhrgebiets ihre Runden drehen. So kann man Spaß und Sport gut miteinander verbinden.

Sollte einem das alles zu anstrengend oder zu viel sein, so kann man auch mit kleineren Schritten beginnen. Mal öfter das Auto stehen lassen und mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, mal eine Haltestelle früher aussteigen, öfter spazieren gehen und so die wunderschönen Parks des Ruhrgebiets erkunden. Kennen Sie eigentlich schon den Westpark an der Jahrhunderthalle in Bochum oder den Botanischen Garten hinter der Ruhr-Uni Bochum oder den Revierpark Wischlingen in Dortmund? Egal, ob Sie eine kleine Gassi-Tour mit Ihrem Hund machen möchten oder eine große Jogging-Runde einplanen, es lohnt sich, Zeit in den kleinen und großen Parks des Ruhrgebiets zu verbringen.

Verschiedenes Gemüse ist schön angerichtet. Foto: pixabay falconp4
Eine gesündere Ernährung muss nicht schwer sein. Foto: pixabay falconp4

Gesündere Ernährung – so schaffen Sie es

Während der Feiertage hat man so schön viel Freizeit, dass man sich eventuell vornimmt, die eigene Ernährung komplett umzustellen. Dabei vergisst man leider häufig, dass man im alltäglichen Leben nicht so viel Zeit zur Verfügung hat und eine ausgefallene Ernährung aber auch Vorbereitungszeit in Anspruch nimmt. Kleine Schritte können hier auch schon mal einen Anfang bedeuten. Den Kaffee mal schwarz nehmen oder ganz weglassen, Wasser trinken anstelle eines zuckerhaltigen Süßgetränks, zu angemessenen Zeiten vernünftig essen, damit später kein Heißhunger auftritt, und mehr Obst und Gemüse konsumieren. So kann man einen Weg in die richtige Richtung ebnen. Wenn Sie richtig durchstarten möchten, würde sich natürlich der Obst- und Gemüseanbau im eigenen Garten anbieten. Wenn Ihnen kein Garten zur Verfügung steht, könnte man darüber nachdenken, einen Schrebergarten zu pachten oder die etwas kleinere Variante, einen „Claim“ bei meine ernte zu bearbeiten. Da knüpft man dann auch neue soziale Kontakte und hat direkte Ansprechpartner, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ein Handybildschirm mit vielen Social Media Apps. Foto: pixaby LoboStudioHamburg
Viele Menschen verbringen zu viel Zeit am Handy und auf Social Media. Foto: pixabay LoboStudioHamburg

Weniger am Handy hängen

Wenn man mal ehrlich mit sich selbst ist, dann fällt den meisten Menschen wahrscheinlich auf, dass sie viel zu viel Zeit am Handy verbringen. Man scrollt auf Instagram oder Facebook durch Reels und die neusten Beiträge der Freunde und auf einmal ist keine Freizeit mehr für irgendwas anderes da. Anstelle dessen könnte man sich ehrenamtlich engagieren. So tut man nicht nur sich selbst sondern auch anderen etwas Gutes.

Man kann zum Beispiel in Seniorenheimen ehrenamtlich helfen und den Bewohnern dort etwas Freude schenken, indem man ihnen vorliest, mit ihnen Gesellschaftsspiele spielt oder sich einfach mit ihnen unterhält. Für Ehrenämter in Flüchtlings- und Behindertenhilfen werden engagierte Menschen gesucht oder man unterstützt junge Familien mit Rat und Tat. Über viele Ehrenamtsangebote im Ruhrgebiet informiert die Caritas online.

Falls man lieber mit Tieren arbeitet als mit Menschen, dann suchen einige Tierheime nach ehrenamtlichen Helfern. Im Tierheim Dortmund kann man mit Katzen und Kaninchen kuscheln, im Tierheim Hagen, Tierheim Gelsenkirchen und Tierheim Essen werden „Gassigeher“ für die Tierheim-Hunde gebraucht. Und auch die Tierheime Bochum und Recklinghausen suchen nach ehrenamtlichen Helfern.

Grüner Wischmopp und Lappen liegen auf dem Boden. Foto: pixabay stevepb
In den eigenen vier Wänden Ordnung schaffen kann einfach gelingen. Foto: pixabay stevepb

Aufräumen und aussortieren tut gut

Der Neujahresvorsatz schlechthin: Ordnung schaffen. Sollten man beim Aufräumen Sachen aussortieren, die noch in Ordnung sind und die man nicht mehr braucht, dann kann man diese spenden. Seien es Klamotten, Dekorationen oder Spielzeug.

Im Ruhrgebiet gibt es verschiedene Anlaufstellen, um Spenden abzugeben. Kleidung kann man zum Beispiel bei der Kleiderkammer der Flüchtlingshilfe Bochum oder dem Deutschen Roten Kreuz Gelsenkirchen loswerden, Dekorationen und Spielzeug in Sozialläden der Caritas, zum Beispiel in Dortmund. Auch bei bodo in Bochum und Dortmund werden gut erhaltene Kleider- und Sachspenden immer gerne genommen. Und gelesene Bücher gehören am besten in die Bücherschränke, die mittlerweile in fast allen Städten stehen. Damit bereitet man anderen Lesern oft auch eine Freude.

Einige Bücher von oben fotografiert. Foto: pixabay mirkostoedter
Bildung endet nicht mit dem Abschluss der Schule. Foto: pixabay mirkostoedter

Endlich Weiterbilden

Haben Sie sich vorgenommen, sich weiterzubilden? Sei es eine Sprache, ein neues Hobby oder das handwerkliche Geschick zu verbessern, im Ruhrgebiet kann man alles Mögliche finden.

In den Volkshochschulen Bochum, Essen, Duisburg, Herne, Hagen, Recklinghausen, Mülheim an der Ruhr und Ennepe-Ruhr-Süd können Sie einen Sprachkurs passend zu ihrem Sprachlevel in der jeweiligen Sprache belegen oder ein neues Instrument erlernen. Fast alle toom-Baumärkte im Ruhrgebiet bieten kostenlose Handwerks-Kurse an, bei denen man die Basics, aber auch Fortgeschrittenes, lernen kann. Falls Sie sich kulturell weiterbilden wollen sind die Ludwiggalerie in Oberhausen, die DASA in Dortmund, der Gasometer Oberhausen mit seinen Ausstellungen oder das LWL-Museum für Archäologie in Herne einen Besuch wert.

Fazit zu den Neujahresvorsätzen

Die meisten Neujahresvorsätze werden gebrochen. Eingehalten werden sie in den seltensten Fällen. Vielleicht nimmt man sich auch einfach zu viel vor? Versuchen Sie es doch mit kleinen Schritten. Mit den Tipps in diesem Beitrag fällt es vielleicht ein bisschen leichter sie zu erfüllen oder zumindest ein bisschen länger beizubehalten.


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