Michael Wolff: Ein Wolff tritt nicht im Zirkus auf

In seiner jahrzehntelangen Karriere in der Sicherheitsbranche hat Michael Wolff schon viele Menschen beschützt. Nun hat er ein Buch geschrieben – über jene Jahrzehnte als Türsteher und Personenschützer. Seine Geschichte, die als Jugendlicher beginnt und damit endet, dass er heute seine eigene Sicherheitsfirma Wolff Sicherheit + Service besitzt, beschreibt er in seinem Buch „Ein Wolff tritt nicht im Zirkus auf“. Der ruhr-guide verlost 2 Exemplare!


[ruhr-guide] Michael Wolffs Karriere in der Sicherheitsbranche begann schon als Jugendlicher, Michael Wolff: Ein Wolff tritt nicht im Zirkus auf, Coverfoto: Claudia Jaquetdenn er arbeitete als Türsteher am Wochenende in der Kinder- und Jugenddisco im Schrebergarten seiner Heimatstadt. Später machte er sein Fachabitur in Wirtschaft und begann, professionell bei einem Sicherheitsdienst zu arbeiten. Obwohl der Job anfangs nicht wirklich das zu sein schien, was Wolff sich erhofft hatte, hielt er durch und machte weiter. Daher kann er uns heute von über 25 Jahren Erfahrung in der Sicherheitsbranche erzählen, nachzulesen in seinem Buch „Ein Wolff tritt nicht im Zirkus auf“. Er nimmt uns mit in seinen Alltag, der immer aus besonderen Momenten besteht.

Das Leben als Personenschützer

In seinem Buch gibt Michael Wolff uns Einblick in einige Episoden seines Lebens. Oft geht es dabei um Gewalt, denn Wolff redet nichts schön an dem Job als Sicherheitskraft. Vom schwer verletzten Kollegen über die hässliche Seite des Fußballs bis hin zu der Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes der Germanwings 9525 im Jahr 2015 werden viele Situationen geschildert, die beim Lesen unter die Haut gehen, vor allem wenn man sich bewusst macht, dass Wolff diese tatsächlich erlebt hat.
Dennoch ist er mit Leib und Seele in der Sicherheitsbranche tätig und kann nicht nur von traurigen und gewaltsamen Momenten berichten, sondern findet auch viel Zeit, um über lustige Situationen zu schreiben.

Einblicke in Großveranstaltungen

Was auch sehr spannend und interessant an dem Buch ist, sind die Beschreibungen der Veranstaltungen, auf denen Wolff arbeitet. So einen Blick hinter die Kulissen von Galas, Festivals, Symposien und Fußballspielen gibt es nicht oft, vor allem nicht aus der Perspektive der Sicherheitskräfte. Hier werden oftmals witzige Momente erzählt: In einem Kapitel beschützt Wolff das Supermodel Linda Evangelista auf einer Gala in Neuss. Das Verhältnis der beiden ist schwierig, denn Wolff tritt ihr einige Male auf die Schleppe ihres Kleides. Am Ende bringt er sie sicher in ein Beauty Hotel in Heidelberg, wo es keinen Kaffee für den müden Reisenden gibt, da er zu ungesund für die Stars und Sternchen wäre, die sich hier erholen sollen. Schnell ergreift Wolff die Flucht von diesem Ort. Außerdem gehen wir mit Wolff ins Stadion, zum Kölner Dom, auf Konzerte und zu vielen weiteren Orten.

Fazit

Die Autobiographie ist sehr interessant und zeigt diverse Aspekte von Wolffs Leben, das voll von extremen Situationen ist. Diese schildert Wolff auf sehr gefühlvolle Weise und man geht beim Lesen mit ihm durch viele verschiedene Gefühlslagen. Einige Male lacht man, an einigen Stellen muss man mit den Tränen kämpfen. Die Einblicke in die Sicherheitsbranche sowie hinter die Kulissen von Großveranstaltungen sind außergewöhnlich und man bekommt eine neue Perspektive auf die Menschen, die uns tagtäglich beschützen.

Verlosung

Der ruhr-guide verlost zwei Ausgaben von „Ein Wolff tritt nicht im Zirkus auf“. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, schicken Sie uns eine Mail mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift und dem Betreff „Wolff" an gewinnen@ruhr-guide.de. Der Einsendeschluss ist der 30.11.2022. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen viel Glück!

Ein Wolff tritt nicht im Zirkus auf

Erschienen: September 2022
Telescope Verlag
178 Seiten, Hardcover
ISBN: 9783959150910
Preis:. 19,90 Euro
Autor:innen: Michael Wolff mit Alexandra Huß

Coverfoto: Claudia Jaquet