ÖPNV im Ruhrgebiet keine Alternative

News-Archiv: News vom 6.3.2019 - Essen (idr). 86 Prozent der Menschen im Ruhrgebiet sorgen sich wegen des zunehmenden Autoverkehrs um die Luftqualität in den Städten. Dennoch ist für viele der ÖPNV keine Alternative, weil das Angebot oft unzureichend ist. Das zeigt eine aktuelle Studie des Duisburger Sozialwissenschaftlichen Umfragezentrums im Auftrag der Arbeitsgruppe "Metropole in Bewegung" der Global Young Faculty.

Die Umfrage soll Antworten liefern, warum nicht mehr Menschen vom Auto auf Bus und Bahn umsteigen. 78 Prozent gaben an, dass sie aus Bequemlichkeit nicht auf ihr Auto verzichten wollen, etwa weil sie mehrmals umsteigen müssten. Für 60 Prozent der Befragten dauern darüber hinaus Fahrten mit Bus und Bahn häufig zu lange. Ein zu hoher Ticketpreis ist für 42 Prozent ein Grund, nicht zu wechseln.

Die Global Young Faculty ist ein Netzwerk von Nachwuchswissenschaftlern der Universitätsallianz Ruhr und jungen Menschen aus der Wirtschaft.

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