Höhere Ausgaben für Lehre und Forschung bei Ruhr-Hochschulen

News-Archiv: News vom 17.2.2022 - Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Im Jahr 2020 haben die Hochschulen in der Metropole Ruhr insgesamt rund 2,48 Milliarden Euro für Forschung und Lehre ausgegeben – 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Im NRW-Schnitt stiegen die Ausgaben um 5,8 Prozent. Das zeigt eine Auswertung des Statistik-Teams des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Grundlage der Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW.

Den Ausgaben standen Einnahmen von knapp 711 Millionen Euro (+6,7 Prozent gegenüber 2019) und Zuweisungen und Zuschüsse vom Hochschulträgern in Höhe von ca. 1,73 Milliarden Euro (+3,1 Prozent gegenüber 2019) gegenüber. Etwas mehr als die Hälfte der Einnahmen (374 Millionen Euro) wurden durch Drittmittel erzielt.

Die höchsten Einnahmen erzielte die private Hochschule für Ökonomie und Management in Essen, mit ca. 186 Millionen Euro, dies allerdings mit allen Standorten in ganz Nordrhein-Westfalen. Unter den staatlichen Hochschulen in der Metropole Ruhr erzielte die Ruhr-Universität Bochum mit rund 149 Millionen Euro die höchsten Einnahmen.

Die Einnahmen der medizinischen Einrichtungen wuchsen gegenüber 2019 um 1,0 Prozent (in NRW: +8,6 Prozent). Allein der Fachbereich Medizin der Universität Duisburg-Essen konnte Einnahmen in Höhe etwa 1,01 Milliarden Euro (+0,8 Prozent) verbuchen.

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