Wie richtet man schnell seinen Laptop ein?

Jeder, der sich einen neuen Laptop zulegt, kennt das Problem: Während man sein altes Gerät über Monate bis gar Jahre hinweg nach seinen Ansprüchen gestaltet hat, muss ein neues Modell erst wieder von vorne eingerichtet werden. Neben den persönlichen Daten betrifft das natürlich auch die Software.

Wie richtet man schnell seinen Laptop ein? Foto: pixabay Grafik In den meisten Fällen sind Laptops heute direkt mit allen Standardprogrammen sowie dem passenden Betriebssystem ausgestattet und damit unmittelbar einsatzbereit. Dennoch gibt es zahlreiche vorinstallierte Software, welche man in der Regel nicht braucht und die immens viel Speicherkapazität kosten.

Die besten Tipps, um den Laptop von Beginn an richtig einzurichten

Anderseits gibt es Programme, die man bisher genutzt hat, aber noch nicht auf dem neuen Laptop zur Verfügung stehen. Ebenso ist das von Haus aus mitgebrachte Anti-Virus Programm meist weniger leistungsstark. Damit von Beginn an alles reibungslos läuft, sollte man sich für das richtige Einrichten am Anfang etwas mehr Zeit nehmen und hat damit am Ende den performancestarken Laptop, den man sich gewünscht hat.

Einen ersten Überblick verschaffen

Ist die Entscheidung gefallen sich einen neuen Laptop zu kaufen und das Gerät dann bereit für den ersten Einsatz, geht es im ersten Schritt bei Inbetriebnahme darum, zu prüfen, welche Software bereits vorinstalliert ist. Dabei kann es sich um gängige Arbeitsprogramme, Antiviren-Schutz, Demo-Versionen, Games und Treiber handeln. Beim Betriebssystem Windows wird das Office-Paket in einer 30 Tage-Testversion vorinstalliert geliefert. Um Excel, Word und Co. weiter nutzen zu können, ist der Erwerb der Jahreslizenz notwendig. Generell ist es wichtig sich einen Überblick zu verschaffen und zu prüfen, welche Programme wirklich genutzt werden.

Unnötige Software deinstallieren

Nachdem man bei der Bestandsaufnahmen Programme ausfindig gemacht hat, welche nicht benötigt werden, sollten diese natürlich auch deinstalliert werden. So lässt es sich vermeiden, dass Speicherkapazität gebunden wird und im schlimmsten Fall der neue Laptop bereits zu Beginn langsam arbeitet. Vor allem die Demo-Versionen sollten entfernt werden, wenn von vornherein die weitere Nutzung ausgeschlossen wird. Generell empfiehlt es sich jedoch im Vorfeld einige Infos über die Software einzuholen, die man deinstallieren möchte, um nicht versehentlich wichtige Prozessprogramme oder Treiber zu löschen.

Wichtige Software installieren

Eine wichtige Maßnahmen, mit der man nicht lange warten sollte, ist die Installation eines guten Anti-Viren-Programms. Zwar besitzen Betriebssysteme selbst ein Schutzprogramm, dieses erfüllt aber meist nicht die hohen Ansprüche, die einer solchen Software heute gerecht werden muss. Neben lizenzpflichten Anti-Viren-Programmen gibt es auch kostenfreie Alternativen, wie Avira, die gute Dienste leisten.

Ob zum Arbeiten, Spielen oder Surfen – auf dem alten Laptop gab es sicher einige Programme, die auch auf dem neuen PC bereitstehen müssen. Viele oft genutzte Lösungen, wie Skype, Thunderbird, ein PDF-Creator oder Firefox lassen sich bequem über das Internet herunterladen. Handelt es sich hingegen um eine spezielle Software, welche sich nicht so einfach auf einen neuen Laptop installieren lässt, ist es sinnvoll sich direkt mit dem Hersteller in Verbindung zu setzen.

Daten übertragen

Erst wenn die wichtigsten Daten vom alten auf den neuen Laptop übertragen werden, kann dieser in den meisten Fällen entsprechend seines Zwecks wieder genutzt werden. Dazu eignet es sich alle wichtigen Ordner und Dokumente entweder auf einen USB-Stick zu ziehen oder in einer Cloud zu sichern, auf welche vom neuen Laptop bequem zurückgegriffen werden kann. So lassen sich alle Daten auf den neuen Laptop problemlos aufziehen.

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