Digitales Pionierprojekt in Gelsenkirchen: Neue Raumerfahrungen mit kinetischer VR-Kunst
Mit fast allen Sinnen eine neue Welt erleben, in der die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt sind. Das ermöglicht die außergewöhnliche Virtual-Reality-Installation „Virtual Kinetic Landscape“ in Gelsenkirchen.
„Virtual Kinetic Landscape“ experimentiert durch die Möglichkeiten immersiver Technologie mit Licht und mechanischer Bewegung. Mit Hilfe sogenannter nichteuklidischer Räume sowie der Technik des Redirected Walking entstehen digitale Architekturen, die physisch nicht realisierbar wären.
Die rund zehnminütige, wegweisende VR-Erfahrung im Stil eines begehbaren Walking-Simulators lässt sich durch die VR-Brille frei erkunden.
Inspiriert von der großen, deutschlandweit einzigartigen Sammlung kinetischer Kunst im Kunstmuseum Gelsenkirchen und seiner Museumsarchitektur erschafft „virtual kinetic landscape“ gänzlich neue Raumerfahrungen in einer sich ständig verändernden virtuellen Welt.
Die in die VR-Installation räumlich eingebettete elektronische Klangwelt hat der renommierte DJ und Produzent aus dem Ruhrgebiet Emrah Arslan (Eame) gestaltet.
Das digitale Kunstwerk richtet sich auch an die Zielgruppe abseits des klassischen Kunstpublikums – ganz im Sinne des Mottos der frühen Kinetiker: „Kunst für alle“.
Das Projekt wurde vom Kunstmuseum Gelsenkirchen in Kooperation mit dem Digital-Studio mxr storytelling realisiert und gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramms Neue Künste Ruhr (NKR).
Nach dem Eröffnungsabend wird „Virtual Kinetic Landscape“ vom 5. bis 21. Dezember 2025, jeweils mittwochs bis sonntags von 14 bis 19 Uhr geöffnet sein. Wenn man möchte, kann man sich vorab über virtual-kinetic.de kostenfrei einen Slot buchen.
Am 13. Dezember bleibt der Ausstellungsraum im Rahmen des Events „KOMMSE ÜCKEN?!“ zudem bis 22 Uhr geöffnet.
4. Dezember 2025
18 Uhr
Pop-Up-Ausstellungsraum
Bochumer Str. 109
45886 Gelsenkirchen
Foto: Veranstalter
