„Heinrich Heine. Neu eingebunden“: Neue Sonderausstellung im Heine-Institut

„Heinrich Heine. Neu eingebunden“: Neue Sonderausstellung im Heine-Institut

„Heinrich Heine. Neu eingebunden“: Neue Sonderausstellung im Heine-Institut

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Das Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, präsentiert vom 31. Mai bis zum 30. August 2026 seine neue Sonderausstellung „Heinrich Heine. Neu eingebunden“ mit ausgewählten kunstvollen Buchobjekten des Sammlers Dr. Dietmar Meyersiek. Der Heine-Liebhaber sammelt seit mehr als 50 Jahren Heine-Erstausgaben und hat dabei eine Vielzahl an Raritäten zusammengetragen. 

Die Ausstellung widmet sich insbesondere der außergewöhnlichen Verbindung historischer Buchkunst mit modernem Design. Die Werke Heinrich Heines wurden eigens neu eingebunden und durch individuell gestaltete Buchschuber veredelt. Entstanden sind die Buchkunstobjekte in Zusammenarbeit zwischen dem Sammler, dem Designerehepaar Prof. Helfried Hagenberg und Prof. Monika Hagenberg sowie der Buchbinderei Mergemeier. Von Heines erstem Buch „Gedichte“ aus dem Jahr 1822 über seine erfolgreichen „Reisebilder“, die übersetzt auch in Frankreich populär werden, bis hin zu dem Spätwerk „Romanzero“ aus dem Jahr 1851 lassen sich sowohl die Erstausgaben als auch die modernen Bucheinbände bestaunen. 

Ein interaktiver Projektraum lädt zudem dazu ein, selbst kreativ zu werden. Werkzeuge und Materialien der Buchbinderei Mergemeier vermitteln anschaulich die handwerklichen Grundlagen des Buchbindens und geben Einblicke in die traditionelle Buchkunst.

Ausstellungskatalog und interaktives Angebot inspirieren
Eine Besonderheit der Ausstellung stellt zudem der persönliche Ausstellungskatalog „My Collection“ dar, den sich Interessierte individuell zusammenstellen können. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, ihre persönlichen Lieblingsbücher und Informationen zu Heines berühmten Werken aus der Ausstellung im DIN A 5-Format auszuwählen und mitzunehmen. Die eigene Sammlung kann im Projektraum mittels einer einfachen Technik zu einem persönlichen Heft gebunden werden. 

Darüber hinaus bietet eine interaktive Station die Möglichkeit, Heine-Zitate in kalligraphischer Schrift auszuprobieren und mehr über die Kunst der Buchstempel „Ex Libris“ zu erfahren. Mit der Sonderschau öffnet das Heinrich-Heine-Institut wieder die erste Ausstellungsfläche auf der „Straße der Romantik und Revolution“ für die Öffentlichkeit.

Die Vernissage der Ausstellung findet am Sonntag, 31. Mai 2026, um 15 Uhr im Heinrich-Heine-Institut statt. Der Sammler Dr. Dietmar Meyersiek und die Kuratorinnen Dr. Sabine Brenner-Wilczek (Direktorin) und Nora Schön (Wissenschaftliche Mitarbeiterin) werden über die Konzeption der Ausstellung sprechen. Originalzitate des Dichters Heinrich Heine selbst rezitiert der Schauspieler Falk Philippe Pognan. Für musikalische Begleitung des Programms sorgt Mathias Höderath am Piano. Der Eintritt ist frei. 

 

Datum und Uhrzeit

31.05.2026 @ 00:00 bis
30.08.2026 @ 00:00
 

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