
Symphoniker Hamburg zu Gast in der Philharmonie Mercatorhalle
Für einen Abend verlassen die Symphoniker Hamburg ihre musikalische Heimat, die Laeiszhalle, und gastieren in der Philharmonie Mercatorhalle. Mit im Gepäck haben sie ein Programm, das von Mozarts sprühender Opernwelt bis in Beethovens musikalische Natur führt. Beethoven wollte in seiner „Sinfonie Nr. 6“, der berühmten „Pastorale“, keine Naturbilder malen, sondern Empfindungen ausdrücken. In fünf Sätzen entfaltet sich ein klingendes Panorama des Landlebens: das heitere Ankommen auf dem Land, das Murmeln eines Baches, ein ausgelassenes Bauernfest, ein plötzliches Gewitter – und schließlich die ruhige Dankbarkeit nach dem Sturm.
Den Auftakt des Konzertabends bildet Wolfgang Amadeus Mozarts Ouvertüre zu „Le nozze di Figaro“, einer der spritzigsten Opernauftakte der Musikgeschichte. In wenigen Minuten entfaltet Mozart hier eine Welt aus Witz, Tempo und Theaterenergie. Mit dem „Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur“ folgt dann eines der innigsten Werke Mozarts. Den Solopart übernimmt der international gefeierte Pianist Nelson Goerner, dessen Spiel für poetische Klangkultur und große Ausdruckstiefe geschätzt wird. Besonders der langsame Satz mit seiner schwebenden Melancholie gehört zu den bewegendsten Momenten von Mozarts Schaffen und lässt Soloinstrument und Orchester in einen besonders feinen Dialog treten.
Am Pult steht Sylvain Cambreling, der nach der Uraufführung der „Shakespeare- Monologe“ im 3. Philharmonischen Konzert nun für ein Gastspiel nach Duisburg zurückkehrt. Seit 2018 ist er Chefdirigent der Symphoniker Hamburg – Laeiszhalle Orchester, die als Residenzorchester in dem prachtvollen und traditionsreichen ersten Konzertsaal der Hansestadt beheimatet sind und sich über die Stadtgrenzen hinaus mit pointierten und lebendigen Konzertprogrammen, hochkarätigen künstlerischen Gästen und musikalischer Exzellenz einen Namen gemacht haben.
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