
ZUM SCHLUSS WIRD AUFGERÄUMT
Das MiR Puppentheater verabschiedet sich von Gelsenkirchen mit DÉJÀ-VU: 7 Jahre neu sortiert. Das absurde, komische und ein bisschen melancholische Stück ist nur am 10. und 12. Juli zu erleben.
In sieben Jahren MiR Puppentheater hat sich so einiges angesammelt. Jede Menge Geschichten, die erzählt wurden, Puppen mit ihren ganz unterschiedlichen Charakteren und all das, was die Spieler*innen auf der Bühne miteinander und mit dem Publikum durchlebt haben – aber wie lässt sich das sortieren: nach Produktionen, chronologisch oder alphabetisch? Gloria Iberl-Thieme, Daniel Jeroma und Maximilian Teschemacher finden ganz eigene Kategorien: Was wurde auf der Bühne gegessen? Was kam aus dem Schnürboden? Wann spielten Pferde eine Rolle? Am
10. Juli 2026, 19.30 Uhr & 12. Juli 2026, 18.00 Uhr, Kleines Haus
wirft das Ensemble des MiR Puppentheaters bei Déjà-Vu: 7 Jahre neu sortiert einen etwas anderen Blick auf die zurückliegenden sieben Spielzeiten. Unterstützt wird es dabei vom Bühnenmusiker Michael Wilhelmi, der sowohl Musik aus vergangenen Produktionen neu interpretiert, als auch exklusiv für diesen Abend geschaffene Kompositionen beisteuert. So entsteht einunterhaltsamer, teils absurder, teils philosophischer Theaterabend, der sieben experimentierfreudige, spartensprengende, spielerische Jahre des MiR Puppentheater Revue passieren lässt.
Mit Déjà-Vu: 7 Jahre neu sortiert verabschiedet sich das MiR Puppentheater von Gelsenkirchen und seinem Publikum und folgt Michael Schulz ans Staatstheater Saarbrücken. Er gründete 2019 mit Mitteln der „Neue Wege“-Förderung des Landes NRW das MiR Puppentheater mit dem Ziel, allen Sparten neue theatrale Ausdrucksmöglichkeiten zu eröffnen und die ästhetischen und erzählerischen Potenziale der Puppe für das Musiktheater und den Tanz zu erschließen. Das Team aus zwei Puppenspielern und Spartenleiterin Gloria Iberl-Thieme bereicherte mit erfolgreichen Produktionen wie „Leonce und Lena“, „Die Dreigroschenoper“ oder „Rico, Oscar und die Tieferschatten“ den Spielplan. In großen Musiktheaterproduktionen wie „Frankenstein“, „Jauchzet, frohlocket“ und „Le Rossignol“ war das MiR Puppentheater mit teils beeindruckenden Großpuppen beteiligt, arbeitete in „L’Orfeo“ mit Giuseppe Spotas MiR Dance Company zusammen und bei „Jede Menge Unsterblichkeit“ mit dem MiR.LAB.
