Ausstellungseröffnung: „Davids Stern leuchte uns heim…“ und „Jüdische Postkarten aus der Sammlung Alexander Drehmann“

Ausstellungseröffnung: „Davids Stern leuchte uns heim…“ und „Jüdische Postkarten aus der Sammlung Alexander Drehmann“

Ausstellungseröffnung: „Davids Stern leuchte uns heim…“ und „Jüdische Postkarten aus der Sammlung Alexander Drehmann“

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Am 14. April 2024 eröffnet das Jüdische Museum Westfalen zwei Kunstausstellungen.

Mit gleich zwei von „Dorsten dankt Dir – Verein für bürgerschaftliches Engagement in Dorsten“ geförderten Ausstellungen widmet sich das Jüdische Museum Westfalen der jüdischen Geschichte und Kultur in Westfalen aus einer künstlerischen Perspektive. Zentrum der Ausstellung im Erdgeschoss ist das Werk „Davidstern“ der Dorstener Künstlerin Sabine Pierick, das sie dem Museum großzügigerweise als Schenkung überlässt. Die Ausstellung verortet das Werk in seinem Entstehungskontext:

Besucherinnen lernen die Künstlerin und ihre wohl einzigartige Arbeitsweise kennen. Durch die Verwendung von Kohlestaub, Echtkupfer und der Farbe Petrol schafft Sabine Pierick nicht nur kontrastreiche Werke besonderer Materialität, sondern erweckt damit auch eine klare Verbindung zur Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet. Ihr „Davidstern“ verbindet auf diese Weise jüdische mit regionaler Kulturgeschichte. Von der bildenden Kunst im Erdgeschoss geht es über ins Obergeschoss zur Gebrauchskunst. Postkarten stehen im Zentrum der Sammlung Alexander Drehmann, aus der in dieser ursprünglich von der Alten Synagoge Essen kuratierten Ausstellung ein kleiner Teil gezeigt wird. Als Ausdruck individuellen Geschmacks, aber vor allem auch gesellschaftlichen Zeitgeists vermitteln die gezeigten Postkarten Einblicke in die Lebenswelt derjenigen, die sie produziert, verschickt oder empfangen haben. Es finden sich nostalgische Rückblicke in die „gute alte Zeit“, Wiedergabe von Idealen aber auch Gesellschaftskritik und politische Statements. Die Ausstellung führt die Besucherinnen durch die Welt der jüdischen Postkarten beginnend Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.

Bild 1: Sabine Pierick

Zusätzliche Details

Telefonnummer - 02362 / 951431

 

Datum und Uhrzeit

14.04.2024
 

Veranstaltungskategorie

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