Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl

Nach Marl lockt ein Ausnahmemuseum mit einer einzigartigen und gläsernen Sicht. Jeder kunstinteressierte Besucher findet in Marl ein Schmuckstück der besonderen Art: Das Skulpturenmuseum Glaskasten. Wie der Name schon vermuten lässt, ist es ein transparentes Museum, welches auch außerhalb der Öffnungszeiten dem Besucher einen guten Einblick ermöglicht. Eine Augenweide mit durchsichtigem Schleier - sowohl für Kunstlieber, als auch für architektonisch Interessierte.

Skulpturenmuseum Glaskasten, Foto: Ruhr Tourismus / Frank Vinken [ruhr-guide] Marl ist die Stadt im Ruhrgebiet, die einmal im Jahr in den Medien von sich hören lässt: dann, wenn der Grimme-Preis vergeben wird. Ansonsten ist es eher still im nördlichen Ruhrgebiet und weniger ruhmreich. Das heißt aber nicht, dass sie nicht doch einen Besuch Wert wäre.

Skulpturenmuseum gibt Vorgeschmack auf kunstreichen Frühling

Übergangsquartier wird am 30. April mit Ausstellung des Künstlers Christian Odzuck eröffnet.
Das Skulpturenmuseum Glaskasten ist in seinem Übergangsquartier in der Martin-Luther-King-Schule angekommen und präsentiert sich der neuen Nachbarschaft in Hüls mit einem vielfältigen Frühjahrsprogramm. Am 30. April ist es dann so weit: Das Museum öffnet mit der ersten Ausstellung des Künstlers Christian Odzuck für Besucherinnen und Besucher seine Türen. Bereits im März sind Interessierte zu thematischen Kunstführungen unter freiem Himmel, Radtouren zu Marler Kunstorten und Kinderworkshops eingeladen.

Anmeldung für die Führungen mit dem Rad sowie die Kinderworkshops nimmt das Skulpturenmuseum Glaskasten während den Öffnungszeiten (dienstags bis freitags 11 bis 17 Uhr und samstags und sonntags 11 Uhr bis 18 Uhr) unter der Telefonnummer (02365) 99-2257 entgegen. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Website unter www.skulpturenmuseum-glaskasten-marl.de.

Von Rodin bis Richard Serra

Hier findet der kunstinteressierte Besucher ein Schmuckstück der besonderen Art: Das Skulpturenmuseum Glaskasten. Wie der Name schon vermuten lässt, ist es ein transparentes Museum, welches auch außerhalb der Öffnungszeiten dem Besucher einen guten Einblick ermöglicht. Die Sammlung des Glaskastens unterhalb des Rathauses zeigt Werke von den Anfängen des 20. Jahrhunderts bis zur jungen zeitgenössischen Skulptur. Im Umkreis von 500 Metern um das Museum und seit 1990 auch im Park der Paracelsus-Klinik sind etwa 70 Großskulpturen Tag und Nacht frei zugänglich. Die Sammlung umfasst Werke von Rodin über Archipenko bis zu Hans Arp oder Richard Serra.

Skulpturenmuseum Glaskasten bei Nacht, Foto: Thorsten Arndt

Neue Medien und Video-Installationen

Schon Ende der 40er Jahre kaufte die Stadt Marl Kunstwerke an, 1978 wurde das Museum gegründet, welches sich dann im Jahr 1982 als Skulpturenmuseum institutionalisierte. Es bietet Platz für die ständige Sammlung und auch für Wechselausstellungen. Aus der Arthotek können 140 Graphiken und Kleinplastiken für jeweils zwei Monate ausgeliehen werden.

Weitere Schwerpunkte liegen im Bereich der Neuen Medien und der Video-Installationen, so wird hier der "Marler Video-Kunst-Preis" verliehen. Weiterhin wird jeden Herbst mit der Theater-, Performance- und Musik-Reihe "Zwischenräume", ein Forum für neue künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten geboten.

Skulpturenmuseum Glaskasten

Wegen Umbau vorübergehend an einem anderen Standort!
Georg-Herwegh-Straße 63-67
45772 Marl-Hüls
Tel: 02365-99 22 57
Fax:02365-99 26 03

www.skulpturenmuseum-glaskasten-marl.de

Anfahrt MIT PKW
Anfahrt über Sickingmühler Straße und Eduard-Weitsch-Weg

MIT ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN
Bis S-Bahn und Busstation "Marl Mitte"

(Stand: Dezember 2021, Angaben ohne Gewähr)

Fotocredit: 1. Ruhr Tourismus / Frank Vinken, 2. Thorsten Arndt