LWL-Freilichtmuseum Hagen

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen liegt im idyllischen Mäckingerbachtal am Rande des Sauerlandes. Nur wenige Autominuten von Hagen entfernt, präsentiert es auf ca. 42 ha einen Streifzug durch die Geschichte des Handwerks der letzten Jahrhunderte. Besonderes Highlight: Mitmachaktionen wie Papierschöpfen oder Nägel schmieden!


[ruhr-guide] Das LWL-Freilichtmuseum HagenDas LWL-Freilichtmuseum Hagen am Rande des Sauerlandes wurde 1960 als Westfälisches Freilichtmuseum Hagen gegründet und präsentiert das bäuerliche und städtische Handwerk vergangener Jahrhunderte in der Region - vom Leben und Arbeiten im Hauberg über die Schmiedekunst bis hin zum traditionellen Kaufmannsladen. Das Freilichtmuseum in Hagen ist besonders für Familien eines der Highlights im Revier. Aber nicht nur - jeder historisch und besonders technisch interessierte Leser sollte sich das Freilichtmuseum nicht entgehen lassen! Entlang des Mäckingerbaches reihen sich die historischen Werkstätten und Wohnhäuser aneinander, immer wieder unterbrochen von großen Teichen, deren Wasser die Mühlräder in Bewegung setzt. So ist das Freilichtmuseum in Hagen nicht nur sehr informativ, sondern auch landschaftlich sehenswert.

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen startet mit mittelalterlichen Funden und neuem Lichtkonzept in die Saison

Im LWL-Freilichtmuseum in Hagen beginnt am Karfreitag (30.3.) die Saison. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeigt in diesem Jahr drei Ausstellungen in seinem Freilichtmuseum, das archäologische Experiment mit einem keltischen Rennofen geht in seine zweite Phase.

"Das Hagener LWL-Freilichtmuseum unternimmt viel, um den Aufenthalt der Besucher so angenehm wie möglich zu gestalten", sagt Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. "Besucher haben hohe Ansprüche an Museen. Der LWL kann als Träger einen Service bieten, der eine gleichbleibende Qualität sicherstellt." Besucherorientierung stehe auch weiterhin an oberster Stelle im LWL-Freilichtmuseum. Dazu würden häufig Evaluationen durchgeführt, um die Erwartungen und Wünsche der Besucherinnen zu erfassen. Deren Resultate setzt das Museum nach und nach um. In diesem Jahr werden die Mitarbeiter mit einheitlicher Dienstkleidung in "Hagener Himmelblau" ausgestattet, so dass die Besucher schnell erkennen, an wen sie sich mit ihren Fragen wenden können. Ein besonderes Lichtkonzept wurde während des Winters in einigen Werkstätten realisiert. Die neue Lichtführung weist dezent auf wichtige Werkzeuge und Arbeitsprozesse hin. "Die vielen Werkstätten, die täglich in Aktion sind, die Wechselausstellungen und Sonderveranstaltungen bieten besondere Erlebnisse. Auf jeden Fall ist immer was los im LWL-Freilichtmuseum Hagen", so Rüschoff-Parzinger.

Handwerker live erleben

Ungefähr 60 rekonstruierte Handwerksbetriebe können besichtigt werden, Keine Frage bleibt im LWL-Freilichtmuseum in Hagen unbeantwortet.wobei in 20 Werkstätten sogar produziert wird. Hier hat der Besucher die Möglichkeit, den Fertigungsprozess zu verfolgen, teilweise mit Hand an zu legen oder Fragen zu stellen. So können Sie beispielsweise einem Schmied dabei zu sehen wie ein Bohrer entsteht oder in einer anderen Schmiede den Fertigungsprozeß einer Sichel beobachten - während eindrucksvoll die mit Wasserkraft angetriebenen, riesigen Schmiedehämmer auf das glühende Metall schlagen. Auch können die Besucher vor Ort erleben, wie Seile oder nach alter Tradition Druckwerke entstehen.

Keine Frage bleibt unbeantwortet

Ob Eisen- oder Holzverarbeitung, Papierherstellung, Druck oder Bäckerei - keine Frage bleibt im LWL-Freilichtmuseum Hagen unbeantwortet. So zeigt beispielsweise ein Garten die verschiedenen pflanzlichen Rohstoffe, die früher als Grundlage der Papiergewinnung dienten. Zwei größere Siedlungen dominieren das Museum. Im unteren "Dorf" finden sich die unterschiedlichsten Schmieden, während sich im oberen Bereich alte Kaufmannshäuser, eine Bäckerei, ein Kolonialwarenhandel, eine Schnapsbrennerei oder auch Wirtshaus um einen Dorfplatz gruppieren.

Mitmachaktionen

Jeden Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr darfJeden Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr darf Alt und Jung mit Hand anlegen. Alt und Jung mit Hand anlegen. Bei unterschiedlichen Mitmachaktionen - die genauen Termine entnehmen Sie bitte der Website - können die Besucher Nägel schmieden, Korn mahlen, drucken und Papier schöpfen. Zudem gibt sonntags verschiedene Sonderführungen. Diese Aktionen sind im Eintritt inbegriffen.

Immer wieder gibt es im LWL-Freilichtmuseum auch Sonderausstellungen. Ein Museumspädagogisches Angebot mit vielfältigen Aktionen rundet die Palette ab. Somit ist das LWL-Freilichtmuseum Hagen besonders auch für Kinder geeignet. Sogar standesamtliche Trauungen können in einem der nostalgischen Fachwerkhäuser vollzogen werden.

Tipp: Die waldreiche Umgebung lädt zu Spaziergängen ein. Besuchen Sie doch auch die nahe gelegene Haspertalsperre.

LWL-Freilichtmuseum Hagen

Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0

Weitere Infos zum LWL-Freilichtmuseum Hagen

Öffnungszeiten:
30. März –31. Oktober
täglich außer montags und an allen Feiertagen ab 9 Uhr
Einlass bis 17 Uhr
Häuserbesichtigung bis 17.30 Uhr
sonntags bis 18 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene: 7,00 Euro
Kinder bis zum 6. Lebensjahr: frei
Kinder, Jugendliche (bis einschl. 17 Jahre), Schüler: 2,00 Euro
Familien: 15 Euro

Anfahrt
PKW: A 45, Abf. Hagen-Süd (12), rechts Volmeabstieg, links Volmetalstr., links Eilper Str., links Selbecker Str., links Mäckingerbach



Fotos: LWL-Freilichtmuseum Hagen

(pj)

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