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Fee Schlapper – Die Porträts

Im Grafischen Kabinett des Museum Folkwang waren 80 Porträtaufnahmen der Fotografin Fee Schlapper (1927-2000) von den 1950ern bis in die 80er Jahre ausgestellt. Ihr eigener Anspruch, lebensnahe Porträts anzufertigen, um so Blick in die Ausstellung " title class="wp-image-24010 sat-img-correction lazy"/>das Wesen eines Menschen zu ergründen, wird in Schlappers Aufnahmen vor allem durch ihre Arbeitsweise verwirklicht.</h2><p>Fee Schlapper fotografierte nicht im Studio mit dem unvermeidlichen Blitzlicht, sondern im Freien, hauptsächlich in ihrem Gartenatelier. Weder dieser Umstand, noch die Art ihrer Porträts entsprechen den Gepflogenheiten der damaligen Porträtpraxis. Die Fotografin zieht ihre Modelle in die vorderste Bildebene und schafft durch den direkten Blickkontakt des Dargestellten eine besondere Beziehung. Die Betonung der Augen und der zumeist verunklärte Bildraum unterstützt diese Nähe zum Betrachter, sieht er sich so dem Wesen des Porträtierten nahe, das gilt für die Kinder- ebenso wie für die Erwachsenenporträts. Die jeweils individuelle Inszenierung folgt dabei dem Wesen des Dargestellten, ohne diesen jedoch zu beeinflussen oder gar zu beschränken.</p><p>In Gesprächen gelang es der Fotografin die Zurückhaltung ihrer Modelle zu lösen und in einen Dialog zu treten. Mal schauen den Betrachter ernste oder fröhliche Gesichter, verschlossene oder offene Augen an. In der Serie „Gegenüberstellung“ wird das Wesen des Individuums besonders deutlich, wenn die Fotografin den Dargestellten einmal als Kind und einmal einige Jahre später als Erwachsenen in derselben Pose und in ähnlicher Kulisse aufnahm.</p><p>Das Wesen des Porträtierten fängt Fee Schlapper auch in ihren Arbeiten von Prominenten ein, wie auf der Fotografie <img
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Weiber- und Designerkram

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