Sprache ist wohl das elementarste Medium einer jeden Kulturgemeinschaft. Ob gesprochen oder geschrieben, in ihr lässt sich vortrefflich erzählen, dichten, debattieren, singen und auch streiten. So wie durch sie die Angehörigen einer Sprachgemeinschaft verbunden werden, ist sie aber auch das zentralste aller Merkmale, das Kulturkreise voneinander unterscheidet und trennt.
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Märchen
Eine ähnliche Rolle kommt auch den Märchen eines Kulturkreises zu. Der kulturhistorischen Tradition des Märchen-Erzählens widmet sich das sechswöchige MärchenErzählFestival. Zwischen Anfang September und Mitte Oktober finden in verschiedenen Städten Puppenspiele, Tanz, Theater, Schreibwerkstätten und ein Märchenlesetag, der Geschichten aus unterschiedlichen Kulturkreisen und 125 Sprachen in den Mittelpunkt stellt, statt.
Tatort Ruhr
Wem die Geschichten vom bösen Wolf allerdings noch nicht weit genug gehen, der wird sich freuen zu hören, dass sich hinter dem Programmnamen Mord am Hellweg – Tatort Ruhr 
Zusätzliche Veranstaltungsorte werden daher diesmal auch Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bochum sein, der Besucher darf sich diesmal also auf spannende Kriminächte längs der Ruhr freuen. Internationale Krimi-Stars, wie Håkan Nesser, Simon Beckett und Jo Nesbø dürfen natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen, wobei das eigentliche Highlight des Programms die zahlreichen außergewöhnlichen Veranstaltungsorte sind. Ob Burgruine, Zeche, alte Kirche, Justizvollzugsanstalt, Industrie- oder Yachthafen, Gruselkrimis in schummeriger Atmosphäre versprechen ein einmaliges Erlebnis bei über 400 Lesungen und 600 Autoren.
Aufklärung weiter gedacht
Schummrig ist Ihnen zu düster? Vielleicht sollten Sie es dann einmal mit Mehr Licht! versuchen. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Veranstaltungsreihe, die sich mit der zukünftigen Bedeutung einer sich selbst aufklärenden Aufklärung beschäftigt. Namhafte internationale Schriftsteller, Philosophen, 
Die genauen Programminformationen entnehmen Sie bitte der Internetpräsenz der RUHR.2010 unter: www.ruhr2010.de
(mf)
Fotos und Design: SLAM2010, Martin Möller, Manuel Galrinho.





