Man meint, man habe schon alles über das Ruhrgebiet gesehen. Doch es kommen
immer neue Schätze der Geschichte ans Tageslicht. Wie zum Beispiel die unzähligen Fotografien von Erich Grisar, die lange im Stadtarchiv Dortmund geschlummert haben. Nun hat das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Kooperation mit dem Ruhr Museum eine Ausstellung im Rahmen der wiederentdeckten Negative Grisars eröffnet.
[ruhr-guide] Erich Grisar, der 1898 in der Dortmunder Nordstadt geborene Sohn einer Arbeiter Familie, war nicht unbedingt als Fotograf bekannt. Man kannte ihn eher als Journalist 
Die Fotografien
Die Fotos, die in seiner Zeit als Fotograf entstanden sind, hat Erich Grisar in seiner unmittelbaren Umgebung aufgenommen. Sie zeigen, wie das Leben damals im Kohlenpott war und das in einer Authentizität, die kaum mit anderen 
Die Ausstellung
Das LWL-Museum Zollern zeigt eine Auswahl von 200 Motiven von insgesamt über 4200 Negativen seiner 
Unter anderem sind auch Publikationen, Schriftstücke und diverse Artikel von und über Erich Grisar ausgestellt. Das Besondere dieser Ausstellung ist, dass nicht nur seine Arbeiten gezeigt werden, sondern auch ein großes Projekt mit einigen Schulen aus Grisars Heimat, der Nordstadt in Dortmund. 150 Kinder haben fleißig fotografiert, gefilmt, gebastelt und getüftelt, um Erich Grisar einen Tribut zu zollen. Es sind Plakate, Collagen und auch Modelle, wie das der Dortmunder Steinwache. Für mehre Wochen setzten sich die Schüler der Kielhornschule, Gertrud-Bäumer-Realschule, Anne-Frank-Gesamtschule und der Rheinisch-Westfälischen Realschule mit Erich
Erich Grisar
Ruhrgebietsfotografien 1928-1933
24.2. – 8.10.2017
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5 | 44388 Dortmund
Geöffnet Di-So 10-18 Uhr
Fotos: Hannah Wieringer





