Robert Pattinson zieht als Vampir Edward in der „Twilight“-Saga derzeit alle Augen auf sich. Seit dem 9.4. steht sein gruseliger Fernsehfilm „The haunted Airman“ in den Regalen der Videotheken. Dieser zeigt den Shoting-Star in einer ganz anderen Rolle: Als gelähmter Kriegsflieger Toby Jugg muss Pattinson seine inneren Dämonen in den Griff bekommen, die sein Leben zur Hölle werden lassen.
[ruhr-guide] Nach dem Erfolg der „Twilight“-Filme 
Traumatische Erlebnisse
Die Folgen des Krieges sind grauenvolle Nachwirkungen seiner Einsätze, die dem traumatisierten Patienten Nächte voller Alpträume bescheren. Sobald er die Augen schließt, sieht Jugg die tödlichen Szenarien vor sich und wacht schweißgebadet auf. Der Psychologe Dr. Hal Burns (Julian Sands, „Leaving Las Vegas“) versucht vergebens, seinem introvertierten Sorgenkind zu helfen. Toby verschließt sich seiner Umwelt immer weiter und nur Julia (Rachael Stirling („The Young Victoria“), seine große Liebe, vermag noch zu ihm durchzudringen. Doch auch sie verhält sich merkwürdig und Toby beginnt Julia zu hinterfragen.
Bei „The haunted Airman“ handelt es sich um eine Produktion der BBC für das britische Fernsehen. Wie üblich bewegen sich derartige Filme visuell und inhaltlich in beengten Grenzen. Auch 
Seit dem 3. Mai im Handel
Alle Pattinson-Fans können sich auf eine gute Performance als Hauptfigur in diesem undurchsichtigen Thriller freuen, die Nebenfiguren bleiben leider weitestgehend flach. An dieser Stelle merkt man dem Film dann doch seine Herkunft, das Fernsehen, an. Leider verarbeitet Drehbuchautor und Regisseur Chris Durlacher die Romanvorlage von Dennis Wheatley unterm Strich zu undurchsichtig, weil die Story mit fortlaufender Länge immer undurchsichtiger wird. Driftet Toby tatsächlich in seine eigene Welt ab oder führen Dr. Burns und Julia etwas im Schilde. Das Ganze endet im Drama, bleibt aber zum großen Teil unerklärt. Dennoch lohnt sich aufgrund der beachtenswerten Leistung des Hautdarstellers und einiger toller Szenen das Ansehen.
(mo)





