Spätestens seit dem der erste Teil der „Twilight“-Saga im Kino gestartet ist, sind die Fans verrückt nach allem, was mit der Vampirserie nur im entferntesten zu tun hat. Diesem Hype und wie „Twilight“ das kleine Kaff Forks im amerikanischen Nordwesten verändert hat, widmet sich die Dokumentation „Twilight in Forks“, die zeitgleich mit „New Moon“ auf DVD startete.
[ruhr-guide] Es ist gar nicht mal so lange her,
dass sich in Forks Hase und Igel gute Nacht sagten. Das verschlafene Kaff im US-Bundesstaat Washington hatte nichts außergewöhnliches zu bieten und war schon fast pleite – doch dann kamen Edward und Bella. Die durch die Wirtschaftskrise bedingte Arbeitslosigkeit hat auch um Forks keinen Bogen gemacht und so musste unter anderem die lokale Holzindustrie viel einstecken. Doch die düstere Zeit ist vorbei und kann getrost als überwunden bezeichnet werden. Überwunden durch ein paar Bücher und Filme, die Heerscharen von Vampir-Fans in die Kleinstadt locken, die klug genug ist, den geldspendenden Besuchern einen roten Teppich auszurollen.
Der Boom um Twilight hat einiges bewegt
Wie die Dokumentation „Twilight in Forks“ eindrucksvoll zeigt, hat der Boom um Stephenie Meyers Roman- und Filmreihe hier einiges bewegt. Der Film lässt Einwohner des kleinen Städtchens erzählen und erklären, was in den Jahren nach dem Erscheinen der ersten Bände passiert ist. Kaum ein Ladenbetreiber hat keine Waren in seinem Schaufenster, die nichts mit der Vampirsaga zu tun hat. Touristen und Fans pilgern in Scharen durch den Ort und besuchen die Drehorte des Films und erkunden ihre Lieblingsschauplätze der Romane. Die lokale Industrie hat reagiert. Ein Bekleidungsverkäufer erzielt heute mehr Gewinne mit Merchandising-Artikeln als mit „normaler“ Bekleidung – wie das Leben doch spielt.
Forks ist gerettet und 
Fotos: Concorde Home Entertainment
(mo)





