Härter war die Gangart dieses Mal bei Rock im Pott. Statt radiotauglichem Poprock gab es unter anderem eine Portion Wahnsinn mit armenischem Metal von System of a Down und eine für lange Zeit in Vergessenheit geratene Band aus den Achtzigerjahren. Keine Frage, der Veranstalter hatte sich etwas getraut. Trotz gesunkener Zuschauerzahlen kochte die Stimmung bei der zweiten Auflage von Rock im Pott hoch.
[ruhr-guide] Nachdem Biffy Clyro vor
einem sehr übersichtlichen Publikum den Anfang gemacht hatten, rätselte vor allem das jüngere Publikum über eine Band namens Deftones. Als die Jungs um Camillo „Chino“ Wong Moreno dann loslegten, zeigten sich viele positiv überrascht.
Weniger gut kam der Auftritt des
Deutschrappers Casper an. „Wer findet das hier gut?“, brüllte der tätowierte und mit der Zeit sichtlich entnervte Künstler in sein Mikrofon. Die verhaltenen Rufe verflüchtigten sich unter dem geschlossenen Dach der Arena. „Und wer findet es so richtig zum Kotzen?“ Ein johlender Sturm war die Antwort. Nachdem Jan Delays Stilbruch mit dem Rock im vergangenen Jahr gut geklappt hatte, wollte ein Großteil des Publikums nicht mit Casper warm werden.
Toxicity in der Arena
Nachdem anschließend Tenacious D die Stimmung wieder deutlich anheizen konnten, folgten Volbeat mit kräftigem Rockabilly-Metal und bekannten Songs wie „Guitar Gangsters and Cadillac Blood“. Obwohl die Akustik nicht immer vom Feinsten war und die meisten 
Insgesamt war das Line-Up in diesem Jahr um eine Band erweitert worden. 
Rock im Pott
18.08.2013
Veltins Arena Gelsenkirchen
Einlass: 12 Uhr / Beginn: 14 Uhr
(sarah bauer)
Bildquelle:
Sarah Bauer





