Home Entertainment made in Germany geht nicht? Und ob! Seit Anfang September bis Mitte Oktober wurde gedreht. Und zwar im schönen Duisburg, Köln, Hürth und Leverkusen. Die Story selbst spielt in Duisburg und dem Ruhrgebiet. Es geht um viel. Viel mehr als um eine Pommesbude. Um Stolz und Familienehre, doch auch den eigenen Wünschen und Träumen nachzueifern. Mutter und Töchter verbünden sich gegen den eigenen Onkel im Kampf um das Geheimnis des Erfolges: Opas Currysaucen-Rezept! Ein spaßiger Film für Groß und Klein. Mit von der Partie sind sowohl Smudo, als böser Onkel Walther, als auch Anneke Kim Sarnau, Marlene und Luise Risch, Tabea Willemsen sowie Thekla Carola Wied. Vielleicht erschafft Regisseurin Tina von Traben den nächsten Ruhrpottkultfilm hier unseren heimischen Gefilden.
[ruhr-guide] Die Currysauce macht’s! Da ist sich Onkel Walther sicher. Vom eigenen Vater vernachlässigt, erbt seine Schwester
Frieda sowohl den anerkannten „Freys Feyner Imbiss“ als auch das Geheimrezept für die beste Currysauce der Stadt. Mit ihren drei Töchtern Patty, Selma und Lilo lebt Frieda mitten im schönen Pott: in Duisburg. Einer Ruhrgebietsstadt mit ganz eigenem Flair und Charme. Auch Bruder Walther, ebenfalls mit einem ganz eigenen Charme ausgestattet, wohnt und arbeitet dort. Voller Elan schaffte auch er es an die Pommesbuden-Spitze. Doch eins fehlt ihm noch zu seinem perfekten Traum vom Imbiss-König: die perfekte Currysauce! Onkel Walther ist sich sicher, dass seiner Schwester genau dieses Geheimrezept vererbt wurde und versucht nun natürlich mit allen Mitteln an jene Mixtur zu gelangen.
Was passiert?
Frieda, die als Pommesbuden-Chefin und alleinerziehende Mutter mehr als alles gibt, kann sich und ihre drei Kinder dennoch nur gerade eben versorgen. Auch der Tod ihres Vaters nimmt sie noch immer mit und so ist es kein Wunder, dass die völlig überlastete Powerfrau eines Tages zusammenbricht. Von der Hausärztin in Kur geschickt, übernehmen kurzer Hand die Geschwister Selma und Lilo den Pommesbetrieb und setzen alles daran die Familienbude zu retten. Da kommt den beiden die Idee sich einfach für den Catering-Service des neuen Fussballstadions zu bewerben. Gesagt, getan. Auch Onkel Walther lässt sich diese Chance nicht entgehen und sorgt für ordentlich Konkurrenz in der eigenen Familie.
Doch während ihre jüngeren Schwestern alles daran setzen, die Pommesbude „Freys Feyner Imbiss“ zu erhalten, hat Patty, die älteste 
Der Kampf um den begehrten Catering-Job spitzt sich zwischen Onkel Walther und den Mädels Selma und Lilo immer mehr zu. Unverhoffterweise entpuppt sich Besjana, die Schrottplatzhändlerin, die für die Schwestern immer ein offenes Ohr hat, als wahrer Glücksbringer. Mit viel Pommes, Willenskraft und Engangement können es die drei vielleicht doch noch schaffen alles zum Guten zu wenden?!
Wer spielt mit?
Wer es wissen, muss leider noch ein paar Monate warten. Dann kann man HipHopper Smudo, von der Gruppe „Die Fantastischen Vier“, als 
Die Dreharbeiten zu „Pommes Essen“, so der schöne Titel des Ruhrpottstreifens, haben erst kürzlich begonnen. Mit Tina von Traben als Regisseurin und Drehbuchautorin, zusammen mit Rüdiger Bertram, einem bekannten Kölner Kinderbuchautor, und der Unterstützung von der Film- und Medienstiftung NRW, sowie dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien/
Kuratorium junger deutscher Film und von nordmedia und natürlich der Produzentin Dagmar Niehage von der Kölner dagstar*film, kann nun eigentlich nichts mehr schief gehen.
Musikalisch unterlegt wird „Pommes Essen“ vom Musiker und Komponist Markus Aust. Soweit, so klar. Also kann es ja los gehen! „Pommes Essen“ – ein Stück Ruhrgebiet kommt ins Kino!
Am Set von „Pommes Essen“
(23.9.11) Wie ist das wohl so an einem Filmset? Besonders für Kinder? Und wie läuft das Ganze ab? Einen kleinen Blick hinter die Kulissen bot 
Denn der Film ist ein Gemeinschaftsprojekt und besonders ein Familien- und Kinderfilm, bei dem die Hauptrollen an drei zauberhafte
Thekla Carola Wied, die diesmal eine etwas ungewohnte Rolle übernahm („Besjana“), gab an eine Menge neues gelernt zu haben, wie zum 
Auch „Mutter“ Anneke Kim Sarnau stimmte in diesen Tenor ein. Das Drehbuch sei so niedlich-witzig und voller spannender Momente, dass auch bei ihr keinerlei Überredungskünste gebraucht wurden. Sie selbst schwärmte noch von ihrer Filmfamilie und dem gemeinsamen Shoppingausflug tagszuvor. Sie seien fast schon zu einer richtigen, kleinen Familie zusammengewachsen, was die emotionale Arbeit deutlich erleichtere. Immer wieder sah man dies auch. Die Familienbande konnte gar nicht, als ab und zu den anderen anzulachen, kleine Anekdoten über jemanden zu erzählen oder, wie Tabea Willemsen, die jüngste, sich an eine Kollegin anzulehnen.
Die drei „Schwestern“, von denen zwei, wie der Nachname schon verrät, tatsächlich Geschwister sind, haben tolle Arbeit bisher
Luise Risch hingegen ist mit ihren 24 Jahren schon ein kleiner Profi. Serien wie „Der letzte Bulle“ oder „Die Arnheimer“ sind ihr Zuhause. Ganz anders als bei ihrer Schwester Marlene. Sie ergatterte mit „Pommes Essen“ direkt eine Hauptrolle! Luise gab zu, dass sie ihrer kleinen Schwester zunächst ein paar Tipps und Ratschläge gab, diese aber wunderbar allein zurecht kam.
Durchweg positiv war die Stimmung an jenem Pressemorgen. Ebenso bei Nicht-Darstellern wie dem Stadionvorsitzenden der Schauinsland-Reisen
Tina von Trabens Idee eines kultverdächtigen Familienbanden-Films reifte fünf Jahre lang und schaffte es mit der Unterstützung von Produzentin Dagmar Niehage und der farbfilm verleih GmbH endlich auf die Bildschirme – zumindest bald! Denn 2012 soll der Film sogar ins Kino kommen.
Mehr Bilder wie immer unter: facebook.de/Ruhr-guide
(anna-lisa konrad)
Bildquelle: dagstar*film





