Der auf den Memoiren von Eugenia Ginzburg basierende Film „Mitten im Sturm“ kam am 5. Mai in die Kinos.
Das Leben Eugenias ist von der Willkür der Sowjetunion gezeichnet, der Brutalität in den Gefangenenlagern, aber auch der Hoffnung und der Stärke. Die wirkliche Eugenia wurde am 20. Dezember 1904 in Moskau geborene und studierte Geschichte und Philologie. Mit ihrem ersten Mann hatte sie einen Sohn, Aleksej Dmitrijevic Fjodorov.
[ruhr-guide] Eugenia war vom Kommunismus sehr angetan und trat bereits 1932 der KPdSU bei. Ihr zweiter Ehemann,

Der Film handelt von der wahllosen Verhaftung Eugenias und ihrer Stärke, dem Wahnsinn des Regimes zu trotzen.
Dabei hilft die von ihr geliebte russische Literatur Eugenia. Sie schafft es auch den anderen Mitgefangenen Mut zu machen. Selbst nachdem sie vom Tod ihres Sohnes erfahren hat vermag der Arzt Anton ihr wieder Hoffnung zu geben. Mit seiner unerschütterlichen Nächstenliebe begegnet er den Schrecken des Lagers. Ein Film über Liebe, Stärke und nicht zuletzt Menschlichkeit.
Die Starbesetzung überzeugt in jeder Hinsicht: Die Wandlung Eugenias vom reichen Püppchen zur starken Frau wird von Emily
Watson wunderbar gespielt und auch Ulrich Tukur weiß seine Rolle ohne übertriebenen Edelmut umzusetzen. Wir dürfen uns also auf ein besonderes Kinoerlebnis freuen, dass die Horror des Gulag darzustellen weiß und trotzdem Hoffnung und Liebe vermittelt.
(eh)






